Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Windischeschenbach
Vorsitzender Markus Herrmann freute sich, dass über 50 % der eingetragenen Mitglieder an der Jahreshauptversammlung teilnahmen. In seinem Rechenschaftsbericht ging Herrmann auf verschiedene Ereignisse ein: „Allgemeine Mitgliederversammlungen gaben Infos aus dem aktuellen Stadtratsgeschehen und über vereinsinterne Planungen wie die Vorbereitung der Kommunalwahl. In der Nominierungsversammlung konnten 9 Kandidaten für eine Kandidatur gewonnen werden. Dank der motivierten Truppe gelang der qualitativ beste Wahlkampf der Freien Wähler. Bei der Kommunalwahl 2026 konnte zum zweiten Mal in Folge das Ergebnis in Prozent und Sitzen erhöht bzw. gehalten werden, obwohl der neue Stadtrat verkleinert wurde. Politisch ist weiterhin der Schulneubau das Hauptthema. Fast sämtliche anderen Projekte müssen sich unterordnen. Das merkt man sowohl im jährlichen Haushalt als auch in der allgemeinen sonstigen Stadtentwicklung. Einer der wenigen erfolgreichen eigenen Anträge im Stadtrat war der Rückkauf des Areals am Stadtplatz. Die Grundstücke sind mittlerweile wieder im Besitz der Stadt. Eine eigene Planung des Stadtrates kann vorangetrieben werden. Es wurde zum Glück parteiübergreifend erkannt, dass ein zeitnahes Handeln erforderlich ist, um den städtebaulichen Missstand zu beseitigen.“
Nach diesem detaillierten Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden verlas Karl Gaach das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung.
Annette Dietl merkte an, dass sich im vergangenen Jahr die Mitgliederzahl nicht veränderte habe und bei 26 blieb.
In ihrem Kassenbericht bestätigte sie, dass trotz der Ausgaben für die Wahl die Kasse aber noch ein ansehnliches Plus aufweise, was die beiden Kassenprüfer testierten, sodass eine einstimmige Entlastung erfolgen konnte.
Die Durchführung der Neuwahlen verlief problemlos: Markus Herrmann bleibt erster und Josef Stangl zweiter Vorsitzender. Die Kasse führt weiterhin Annette Dietl, Schriftführer bleibt Karl Gaach, der von Josef Söllner vertreten wird. Beisitzer sind Irmi Franz, Sandra Kleimann, Heike Lehner, Josef Söllner und Helmut Windschiegl. Als Revisoren fungieren Gabi Fütterer und Christine Weiß.
Den Rückblick der Stadträte gab Annette Dietl. Sie merkte zunächst an, dass sich der Schuldenstand der Stadt ja durch die Stabilisierungshilfe erfreulich gesenkt habe, jetzt jedoch durch die Schulbaumaßnahme wieder nach oben schnelle. Wie könnten dann die dringend notwendigen Kanalsanierungen gestemmt werden?
Der Versammlung war total uneinsichtig, warum der städtische Jahresbericht nicht mehr öffentlich sei. Soll dem Bürger geheim gehalten werden, was in der Stadt geschieht?
Nach intensiven Diskussionen zu verschiedenen Themen, die vor allem auch das Klima im Stadtrat betrafen, gab Herrmann noch feststehende Termine bekannt: Die Teilnahme am „Das Fest“ am 4. Juli mit einem Verkaufsstand und am Ferienprogramm der Stadt mit dem Besuch des Bauernhofes Lehner in Bach.
Der Vorsitzende beschloss die Versammlung mit der Bitte, den Verein weiterhin so tatkräftig zu unterstützen.