Zahlreiche Mitglieder konnte AWO-Ortsvorsitzender Karl-Heinz König im festlich geschmückten Laubhofstüberl begrüßen. Besonders freute er sich über die Teilnahme von AWO-Kreisvorsitzendem Christian Beyer sowie Bürgermeister Hermann Böhm, die der Versammlung mit großem Interesse beiwohnten.
In seinem Rückblick auf das Vereinsjahr ging König auch auf die traurigen Ereignisse ein, die den Ortsverein 2024 geprägt haben. Umso erfreulicher sei es, dass durch die Neuwahl der Vorstandschaft die erfolgreiche Weiterführung des Ortsvereins gesichert werden konnte. Mit einem Gutschein dankte König Christine Dirnhofer, Christa Hufnagel und Marianne Butz für ihr Engagement bei der Organisation des AWO-Cafés.
Bürgermeister Hermann Böhm stellte die Seniorenarbeit der Gemeinde vor und hob die Bedeutung des Projektes „Alt werden zu Hause“ hervor. Er würdigte die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der AWO und kündigte an, dass eine finanzielle Unterstützung der Gemeinde in den nächsten Tagen überwiesen werde.
Auch Kreisvorsitzender Christian Beyer unterstrich die zentrale Rolle des Ehrenamts innerhalb der AWO. Er informierte darüber, dass der AWO-Bezirksverband eine neue Bildungseinrichtung für Erwachsene zum Themenfeld „Demokratie“ aufbauen möchte – ein deutliches Zeichen für die Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe.
Einen durchweg positiven Kassenstand präsentierte Kassiererin Ingrid Kandziora, der seitens der Revisorin Rita Ritter eine einwandfreie Kassenführung bestätigt wurde.
Im Anschluss daran wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue zur Arbeiterwohlfahrt geehrt.
• 10 Jahre: Maria Ries, Karl-Heinz König
• 20 Jahre: Alisa Rüger, Elfriede Rüger, Daniel Rüger, Ottilie Neidl
• 30 Jahre: Elke Hock
• 40 Jahre: Josef Baumgartner
• 65 Jahre: Ursula Rähr
In einer wertschätzenden Laudatio würdigte Vorsitzender König die herausragende ehrenamtliche Lebensleistung von Ursula Rähr, die seit Jahrzehnten die Arbeit der AWO in vielfältiger Weise bereicherte. Rähr, die 1946 mit ihrer Familie ihre Heimat das Sudentenland verlassen musste fand nach verschiedenen Stationen in Luitpoldhöhe eine neue Heimat. Nach ihrer Heirat mit Rudolf Rähr lebte sie zunächst in Niederbayern und fand ihre Heimat letztendlich in Traßlberg, wo sie bis zu ihrer Rente in der Gemeindeverwaltung beschäftigt war. Ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement für die AWO, so König, erstreckte sich über viele Jahrzehnte: langjährige stellvertretende Kreisvorsitzende, Beisitzerin und Kassenrevisorin im AWO-Bezirksverband, Delegierte zur AWO-Landeskonferenz, im Ortsverein Beisitzerin und Kassiererin sowie die aktive Mitwirkung beim gemeindlichen Ferienprogramm und im AWO-Café sind nur einige Beispiele ihres Engagements.