Veröffentlicht am 05.06.2026 11:43

In Ambergs Pfingstdult-Festzelt gab es wieder großartige Boxkämpfe anzuschauen

von Monika Ziegeler

Vordere Reihe von links: Rainer Haider, der dieses Mal Ruslan Schönfeld beim Coachen unterstützte. In der hinteren Reihe die vier Sonderpokalträger. Zweiter von links ist Nimrod Kardos vom BC Amberg, der den Pokal als bester Techniker im Jugendbereich erhielt. Ganz rechts im Bild Eric Propps Gegner, Engjell Rushiti, der den Pokal für den knappsten Verlierer erhielt. (Bild: Manuel Propp)
Vordere Reihe von links: Rainer Haider, der dieses Mal Ruslan Schönfeld beim Coachen unterstützte. In der hinteren Reihe die vier Sonderpokalträger. Zweiter von links ist Nimrod Kardos vom BC Amberg, der den Pokal als bester Techniker im Jugendbereich erhielt. Ganz rechts im Bild Eric Propps Gegner, Engjell Rushiti, der den Pokal für den knappsten Verlierer erhielt. (Bild: Manuel Propp)
Vordere Reihe von links: Rainer Haider, der dieses Mal Ruslan Schönfeld beim Coachen unterstützte. In der hinteren Reihe die vier Sonderpokalträger. Zweiter von links ist Nimrod Kardos vom BC Amberg, der den Pokal als bester Techniker im Jugendbereich erhielt. Ganz rechts im Bild Eric Propps Gegner, Engjell Rushiti, der den Pokal für den knappsten Verlierer erhielt. (Bild: Manuel Propp)

Bis zum letzten Platz gefüllt war zum Ausklang der Pfingstdult das Festzelt der Familie Gschrey, als die gewohnt gut organisierte Boxveranstaltung des BC Amberg über die Bretter des Boxrings ging. Der BC Sulzbach-Rosenberg unterstützte erneut kräftig beim Ringaufbau. 18 Auseinandersetzungen rissen das sachverständige Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin. Gleich zu Beginn wurden die Finals der Ostbayerischen Meisterschaft ausgetragen.

Nimrod Kardos startete in der Klasse bis 75 Kilo (Jugend) fulminant gegen den Dingolfinger Simon Leonard. Bereits in der zweiten Runde warf Leonards Trainer das Handtuch, weil er keinerlei Perspektive für seinen Schützling sah – Kardos war drückend überlegen. Der zweite Amberger Finalist, Eric Propp, trat im Männerbereich bis 90 Kilo gegen den sieben Jahre älteren AMB-Europameister Engjell Rushiti an. Entgegen jeglicher Prognose hatte der 26-jährige Neumarkter keine Chance: Schon in Runde eins half er sich mit Klammern. In den folgenden beiden Runden stieß Propp ihn von sich, setzte nach und platzierte Treffer. Nach drei Runden war Rushiti vollends erschöpft; er hatte weder physisch noch technisch das Potenzial, mit Propp mitzuhalten. Propp und Kardos lösten damit das Ticket zur Deutschen Meisterschaft.

Bei den weiteren Kämpfen tat sich Diego Findling (Kadetten bis 48 Kilo) hervor: In seinem vierten Kampf holte er den vierten Sieg, per Referee-stopped-Contest in der dritten Runde gegen Eddy Bretschneider vom Crimmitschauer Boxclub. Außer den Ambergern hatte auch der DJK Neumarkt eine große Fanbase. Trotz lautstarker Unterstützung musste Marco Treike gegen Ambergs Alexander Belz nach einem schönen, technisch guten Kampf eine Niederlage einstecken. Daniel Belz blieb ebenso kampflos wie Deniz Nazarli, dessen Gegner kurzfristig absagte. Cheftrainer Ruslan Schönfeld erhielt als Coach tatkräftige Unterstützung von Rainer Haider, Manuel Propp, Eduard Hermann und Artur Schönfeld.

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