Bei der Mitgliederversammlung blickte der Hospizverein Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach e.V. auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Vorsitzender Georg Franz-Fröhler und Koordinatorin Angela Hering konnten in ihren Berichten über eine positive Entwicklung in vielen Tätigkeitsfeldern des Vereins berichten. So wurden rund 100 schwerstkranke und sterbende Menschen von ehrenamtlichen Hospizbegleitern oft über mehrere Monate auf ihrem letzten Weg begleitet und deren Angehörige entlastet und unterstützt. Die Begleitungen erfolgten dabei sowohl im häuslichen Umfeld als auch in Pflegeheimen, Krankenhäusern, auf der Palliativstation oder in einem Hospiz.

Auch die Angebote im Bereich der Trauerarbeit wurden intensiv genutzt. Ausgebildete Trauerbegleiter haben in Einzelbegleitung viele Erwachsene und auch einige Kinder unterstützt, die den Verlust lieber Angehöriger bewältigen müssen. Zusätzlich haben viele Trauernde in den monatlichen Trauercafés in Amberg, Hirschau, Kastl und Auerbach sowie beim Trauerstammtisch in Sulzbach-Rosenberg die Gelegenheit zum Gespräch mit Experten und zum Austausch mit anderen Betroffenen genutzt.

Mit dem Projekt „Zeitintensive Betreuung im Pflegeheim“ finanzierte der Verein in vier Pflegeheimen Fachkräfte, die sich mit viel Zeit um die sterbenden Patienten und ihre Angehörigen kümmern können. Auch das Beratungsangebot durch die Expertinnen im Hospizbüro für Schwerstkranke und ihre Angehörigen zu palliativen Themen und Vorsorgefragen wurde wieder mehr als 100-mal in Anspruch genommen. Fröhler dankte allen Spendern, die mit ihrer Unterstützung diese Arbeit möglich machen, aber auch allen ehrenamtlichen Begleitern, die Zeit und Zuwendung schenken.

Mit Informationsveranstaltungen, Buchlesungen, Ausstellungen und „Letzte-Hilfe-Kursen“ hat der Hospizverein im vergangenen Jahr über die Unterstützungsangebote informiert und Menschen dazu animiert, sich mit Fragen rund um Tod und Sterben zu beschäftigen. Fröhler und Hering bedankten sich bei Marita Niethammer für 10 Jahre engagierte ehrenamtliche Arbeit in der Hospiz- und Trauerbegleitung und bei Claudius Rothbauer für sein 10-jähriges Engagement im Verein, im Vorstand und bei Vorträgen.