Im Marienmonat Mai ist es in den katholischen Pfarrgemeinden gute Tradition, die Muttergottes in Andachten besonders zu verehren. In der Pfarrei Heldmannsberg/Pommelsbrunn ist es dabei guter Brauch, dass eine dieser Andachten im Freien stattfindet. Diese Maiandacht wird dabei immer auch von den Kommunionkindern mitgestaltet. Ausgehend von der Bibelstelle mit der Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel an Pfingsten, stellte Pfarrer Roland Klein dar, dass auch Maria unter den Aposteln war und daher auch den Heiligen Geist empfangen hat. Genauso empfangen alle, die sich taufen lassen, mit der Taufe den Heiligen Geist. Wie die Apostel damals sollen auch wir heute hinausgehen und im alltäglichen Leben zu unserem christlichen Glauben stehen und die christlichen Werte im Leben umsetzen, so Klein. Im Gebet trugen die Kinder ihren Dank vor für die schöne Natur, in der wir leben dürfen, für Jesus, der den Menschen immer wieder Kraft fürs Leben gibt, und für Maria, die wie eine gute Mutter die Anliegen der Menschen annimmt und sie Gott überbringt. Mit dem „alten” Kirchenschlager „Groß sein lässt meine Seele den Herrn”, gespielt von Maximilian Hutzler am Keyboard und unterstützt durch das Klatschen vor allem der jüngeren Gottesdienstbesucher endete die Andacht inmitten eines gelben Meeres von blühendem Raps auf den Feldern und Löwenzahn auf den Wiesen. Die katholische Pfarrgemeinde lädt ein zu den nächsten Maiandachten an den kommenden Sonntagen: am 17. Mai um 18 Uhr mit dem Landfrauenchor Neumarkt, am 24. Mai um 18 Uhr mit den Deinschwanger Sängern und den Wurschtbachtaler Musikanten und am 31. Mai bereits um 14 Uhr mit dem Landfrauenchor Amberg-Sulzbach, jeweils in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Heldmannsberg.