Mitglieder und Freunde konnten sich vom Spruch von Aba Assa überzeugen, dass „wer einen Garten hat, der lebt schon im Paradies“. Neben der Schirmherrschaft von OB Dr. Benjamin Zeitler freute sich Vorsitzender Klaus Fischer besonders über den Besuch des Präsidenten des Landesverbandes aus München, Herrn Wolfram Vaitl, und stellte den druckfrischen Flyer zur Stiftung des Obst- und Gartenbauvereins Weiden vor. Jeder kann mit einer Spende helfen, dass es in Weiden weiterhin grünt und blüht. Ein herzliches Willkommen galt auch den Vertretern des Bezirks, der Stadtgärtnerei, der Kreisfachberatung des Landkreises Neustadt, vielen befreundeten Obst- und Gartenbauvereinen sowie dem Bienenzuchtverein. Holunderkönigin Barbara Hauer verlieh mit ihrer Aufwartung der Veranstaltung besonderen Glanz. Die Besucher erfuhren nicht nur, dass Gärten Rückzugsgebiete für Körper, Geist und Seele sind, sondern die Arbeit im Garten auch die Gesundheit und das Wohlbefinden fördert. Vorsitzender Klaus Fischer erläuterte, dass in den Gärten Wasserflächen für unsere Insekten und Vögel immer wichtiger werden. Auch große Bäume, wie zurzeit noch im Max-Reger-Park, sind zu erhalten. Sie sind wichtig, wenn auch nicht pflegeleicht, aber gerade sie werden als Schattenspender und Lebensraum für Tiere und Insekten mit darüber entscheiden, ob in Zeiten des Klimawandels das Leben in unseren Innenstädten noch lebens- und liebenswert bleibt. Er schlug vor, neue große Bäume auf dem Platz vor dem Alten Rathaus zu pflanzen. Dies wäre ein guter Anfang und ein echtes Signalzeichen, um den Klimawandel erträglicher zu machen. Beim geselligen Zusammensein im Vereinsgarten konnten zahlreiche Erfahrungen ausgetauscht werden. Daneben erfreute die Imkerei Maier die Besucher mit faszinierenden Einblicken in das Leben der Honigbienen. Angelina Nikolova brachte vielfältige Anwendungsmöglichkeiten aus Rosen näher. Kreative Holzprodukte und liebevolle Geschenke fanden die Gäste bei Monika Falk. Der Entomologe Manfred Stühle präsentierte eine große Schmetterlingsausstellung und man erfuhr bei Andrea Tröger Wissenswertes über Bernsteinschmuck. Danach stärkten sich die Besucher bei einem leckeren Mittagessen, das rasch ausverkauft war. Auch die Kuchen und Torten vom Buffet wurden bis auf das letzte Stück verzehrt. Die Besucher waren sich einig: Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.