Am vergangenen Sonntag machten sich zahlreiche Gläubige aus der Pfarrei Fuchsmühl mit auswärtigen Gästen aus dem ganzen Landkreis Tirschenreuth auf den Weg zur Gottesmutter nach Marienweiher. Die Teilnehmer der traditionellen Pfarrwallfahrt verband Gemeinschaft, Gebet und die Freude am gemeinsamen Pilgern. Die Wallfahrer wählten dabei unterschiedliche Wege zum Ziel: Bereits in den frühen Morgenstunden startete eine kleine Gruppe mit Fahrrädern von Fuchsmühl aus in Richtung Marienweiher. Die Radfahrer nahmen die rund 60 Kilometer lange Strecke durch das Fichtelgebirge auf sich und bewältigten damit eine sportliche Herausforderung im Zeichen des Glaubens. Eine weitere Gruppe fuhr mit dem Bus in die Nähe des Wallfahrtsortes. Die letzten Kilometer legten die Pilger bewusst zu Fuß zurück. Mit dem Kreuz voran zogen sie singend und betend durch Wald und Flur nach Marienweiher und stimmten sich so auf die Begegnung mit der Muttergottes ein. Außerdem bestand die Möglichkeit, mit dem Bus direkt bis nach Marienweiher zu fahren. Am Ziel angekommen zogen alle Teilnehmer gemeinsam in die Basilika ein und feierten den Gottesdienst zu Ehren der Gottesmutter. Eine besondere Freude war, dass 2 Ministranten aus Fuchsmühl den Dienst am Altar in Marienweiher taten. Danach blieb noch Zeit für Begegnung und Austausch bei einem gemeinsamen Mittagessen. Eine Marienandacht bildete den geistlichen Abschluss des Wallfahrtstages, bevor die Teilnehmer gestärkt an Leib und Seele die Heimreise antraten. Die Pfarrwallfahrt nach Marienweiher zeigte einmal mehr, dass die Verbindung von Tradition, Gemeinschaft und Gebet auch heute viele Menschen bewegt.