Die Zimmerer-Innungen Schwandorf, Cham und Amberg sprachen am Mittwoch in der Miesberg-Gaststätte in Schwarzenfeld 29 Lehrlinge frei von ihren Ausbildungspflichten. Der Schwandorfer Obermeister Richard Kurz (Schwarzenfeld) bescheinigte ihnen beste Berufsaussichten und ermunterte sie, die Chancen im Zimmererhandwerk zu nutzen. Denn: „Arbeit gibt es bei uns genug. Wir müssen sie uns nicht suchen, sie findet uns“. Gerade im Hinblick auf die Bau- und Energievorschriften könne der Holzbau seine Stärken ausspielen. Ob beim Bau von Niedrigenergiehäusern, bei Dachsanierungen und Dämmmaßnahmen im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes, „die Fähigkeiten des Zimmerers sind mehr denn je gefragt“, so der Obermeister. Auch bei den öffentlichen Bauten habe der Werkstoff Holz längst seinen Platz gefunden. Als Beispiele nennt Richard Kurz den Gewerbebau, Feuerwehrhäuser, Schulen, Kindergärten und kommunale Einrichtungen. „Die Zukunftsaussichten für das Zimmererhandwerk sind also ausgezeichnet“, rief der Obermeister den Lehrlingen zu. Mit dem Ansehen wachse aber auch die Erwartungshaltung. Über was sich Richard Kurz besonders freute: Alle Gesellen waren zur Abschlussfeier in ihrer traditionellen Handwerkerkluft gekommen.
Mit besten Wünschen entließen stellvertretender Landrat Hans Prechtl, stellvertretender Bürgermeister Peter von der Sitt (Schwandorf), der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Andreas Drexler und Johann Altmann von der Berufsschule Furth im Wald die freigesprochenen Lehrlinge in das weitere Berufsleben.
Aus dem Landkreis Schwandorf wurden folgende Lehrlinge freigesprochen:
Karina Danner, Zimmerei Altmann aus Schmidgaden
Jonas Gallitzendörfer, Zimmerei Alois Wilhelm aus Teunz
Niklas Gleixner, Zimmer Stefan Gleixner aus Nittenau
Vinzent Plank, Holzbau Drexler aus Bruck
Manuel Schantz, Holzbau Seebauer aus Maxhütte-Haidhof
Maximilian Süß, Kurz Holzbau aus Schwarzenfeld.