Wenn der katholische Frauenbund Flossenbürg zum alljährlichen Frauenfrühstück einlädt, ist die Anmeldeliste immer schnell voll. Auch in diesem Winter konnte sich die Vorstandschaft über das große Interesse freuen. 60 Personen, vor allem Mitglieder, aber auch einige gern gesehene Gäste, allen voran Pfarrvikar Dr. John Palathinkal, füllten die Plätze im Theresienheim. „Bei euch ist es, wie wenn man im Café frühstücken geht!” staunten alle vor dem übervollen Buffet. Neben Klassikern wie frischem Obstsalat und Semmeln und Co. fanden besondere Schmankerln wie selbstgemachte russische Eier, Dattel-Dip, Schokohörnchen, Lachs-Spinat-Rolle oder Bircher Müsli reißenden Absatz. Die Vorstandsmitglieder hatten den Saal liebevoll und mit einem Hauch von Fasching eingedeckt und verwöhnten zum Auftakt alle mit Sekt und Orangensaft. In ihrer Begrüßung dankte Vorsitzende Sonja Sczech ihren Vorstandskolleginnen für deren Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung, was alle Anwesenden mit einem großen Applaus bekräftigten. Herzlich eingeladen wurden dann auch alle, in diesem besonderen Jahr an den zahlreichen anderen Aktionen des Frauenbundes teilzunehmen - der Zweigverein feiert heuer sein 50. Gründungsjubiläum. Dann ließen es sich alle ausgiebig schmecken, der Kaffee floss literweise, und die Runde genoss die vielen Gespräche mit alten und neuen Bekannten. Ein weiteres Highlight war dann der Vortrag von Linda Hamann aus Amberg, die als Referentin im KDFB-Diözesanverband tätig ist. Thema war „Geben und Empfangen - die Kunst der Balance”, und die Zuhörerinnen waren durch die gegebenen Impulse eingeladen, über die Bedeutung von Fragen wie die der Selbstachtung und des „Annehmen-Könnens” nachzudenken und sich auszutauschen. Am späten Vormittag machten sich die Frauen dann satt, zufrieden und angeregt wieder auf den Nachhauseweg. Bereits am 14. Februar geht die Feier des Jubiläumsjahrs weiter, wenn zahlreiche Mitglieder am Flossenbürger Gaudiwurm teilnehmen.