Unter einem „guten Stern” sah Schatzmeisterin Margit Buchfelder den Katholischen Frauenbund Burkhardsreuth bei dessen Hauptversammlung im Jugendheim des Kirchdorfs. Auch Pfarrer Edmund Prechtl freute sich, dass das „Schiff” der Frauenbundgruppe wieder „in ruhigem Wasser schwimmt” und sich als verlässliche, organisationsstarke „Größe” in der Pfarrgemeinde bewähre, und Bürgermeisterin Carmen Pepiuk, die zugleich Schriftführerin des Ortsvereins ist, dankte der seit zwei Jahren amtierenden Vorsitzenden Christine Ackermann dafür, dass sie erfolgreich die Initiative ergriffen habe, „mutig Neues auszuprobieren”. Drei Neueintritte, dank derer sich die zurzeit 72 Mitglieder starke Gemeinschaft zugleich verjüngt habe, sprächen für sich.
Die Gruppe selbst bestätigte diese Einschätzungen: Die erneute Bildung einer vollständigen Vorstandschaft um Christine Ackermann und Vizevorsitzende Andrea Schwemmer verlief reibungslos, alle Amtsträgerinnen wurden für weitere zwei Jahre bestätigt, und der Leitungskreis wuchs sogar um eine fünfte Beisitzerin. In ihrem Jahresbericht blickte Christine Ackermann auf ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm zurück, in dem das Palmzweigbinden, das Fastenessen, die traditionellen Kreuzweg-, Mai- und Rosenkranzandachten und der besinnliche Advent die Wegmarken setzten. Hinzu kamen ein Tagesausflug nach Amberg, ein Vortrag über pflegerechtliche Fragen und die Teilnahme am Frauen-Weltgebetstag, bei dem man ab kommendem Jahr mit dem Pressather Nachbarverein kooperieren wolle.
Auch einen Tagesausflug werde es wieder geben, wobei Tag und Ziel noch bekanntgegeben würden, kündigte Ackermann an. Für 24. Februar lade man zu einem Vortrag von Gerald Morgenstern über den Truppenübungsplatz Grafenwöhr und für 24. April zu einem Referat von Manuela Pühl über die Leber ein. In ihrem von soliden Finanzen zeugenden Kassenbericht erwähnte Margit Buchfelder auch eine 500-Euro-Spende für das Frauenhaus Weiden.