Am 15. März 2026 beging die Marianische Männerkongregation Pfreimd ihr traditionelles Hauptfest. Den Auftakt bildete am Vormittag der Festgottesdienst mit Weihbischof Reinhard Pappenberger als Festprediger sowie MMC-Präses Pater Georg. Der Kirchenchor umrahmte die Eucharistiefeier musikalisch.
Der Weihbischof stellte die Themen Licht und Frieden in den Mittelpunkt seiner Predigtworte. Dabei griff er das Sonntagsevangelium von der Heilung des Blinden ebenso auf wie die ersten Worte des im vergangenen Jahr gewählten Papstes Leo XIV.: „La pace sia con tutti voi“ – „Der Friede sei mit euch allen“. Der Friede, so betonte Weihbischof Pappenberger, sei eine Botschaft an alle Menschen und gerade in Zeiten von Unruhen und Konflikten von besonderer Bedeutung.
In diesem Zusammenhang verwies er auch auf den sogenannten „Embolismus“ um Erlösung von allem Bösen und um Frieden in unseren Tagen – eine Bitte, die angesichts von Leid und Bedrohung bis heute aktuell bleibt.
Am Nachmittag folgte die Festandacht, der das Rosenkranzgebet vorausging. In seiner Predigt erinnerte der Weihbischof an ein Wort Papst Benedikts XVI.: „Katholisch-sein heißt Marianisch-sein“. Die Verehrung der Gottesmutter habe gerade in der Region um die damalige Landgrafenschaft Leuchtenberg eine lange Tradition. Zugleich griff er den Gedanken „Wer glaubt, ist nie allein“ auf und betonte, dass christliche Gemeinschaft dort sichtbar werde, wo Menschen füreinander da sind. Als Beispiel nannte er den heiligen Franz von Assisi, dessen Friedensgebet dazu aufruft, Licht zu bringen, wo Finsternis herrscht.
Es folgten Totengedenken, die Ehrung der Jubelsodalen und die Aufnahme neuer Mitglieder mit dem Weihegebet der Kongregation. Den Abschluss der Festandacht bildete die eucharistische Prozession durch die Stadt, begleitet von der Musikkapelle Bayrisch Blech. Nach Te Deum und Schlusssegen klang der Festtag bei gemütlichem Beisammensein im Pfarrsaal aus.