Mit einem feierlichen Sonntagsgottesdienst ist die Pfarrei St. Emmeram Waidhaus in ihr Jubiläumsjahr anlässlich der 700-jährigen ersten urkundlichen Erwähnung gestartet. Den Gottesdienst am Sonntagvormittag hielt der frühere Waidhauser Pfarrer Hartl, der der Pfarrei bis heute eng verbunden ist.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Bläsergruppe „Atemnot”, bei der Pfarrer Hartl selbst früher aktiv mitgespielt hatte. Diese besondere Verbindung verlieh dem Festgottesdienst eine persönliche und zugleich festliche Note.
In seiner Predigt spannte Pfarrer Hartl einen weiten Bogen durch die Geschichte der Pfarrei. Er erinnerte daran, dass 700 Jahre nicht nur Anlass zum Rückblick seien, sondern vor allem zur Dankbarkeit – für das, was Generationen vor uns im Glauben aufgebaut und weitergetragen haben. Zugleich machte er deutlich, dass Kirche immer an der Schnittstelle von Vergangenheit und Zukunft stehe und sich auch heute den Herausforderungen der Zeit stellen müsse.
Dabei stellte er den Namenspatron St. Emmeram in den Mittelpunkt: als Zeichen für Standfestigkeit im Glauben, für Gemeinschaft und für eine Kirche, die nah bei den Menschen bleibt. Entscheidend sei nicht äußere Größe oder Erfolg, sondern das gemeinsame Unterwegssein im Vertrauen auf Gott.
Der Gottesdienst bildete einen würdigen Auftakt für das Festjahr, das die Pfarrei in den kommenden Monaten mit weiteren Veranstaltungen und Aktionen gestalten wird. Der Blick richtet sich dabei bewusst nach vorne – im Bewusstsein der eigenen Geschichte und mit Vertrauen in die Zukunft der Pfarrgemeinde.