Mit einer würdigen Gedenkfeier gedachte am Samstagabend die Gemeinde Friedenfels der gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege. Zu den Feierlichkeiten gehörte noch vor dem Gottesdienst ein langer Kirchenzug, angeführt von der Blaskapelle Reuth, zum Gedenkstein am Friedhofseingang. Bis 2016 pilgerte die Gemeinde Friedenfels am Volkstrauertag jeweils auf dem Schusterberg. Seit 2017 findet die Erinnerung an Leid und Tod, die mit Krieg und Gewaltherrschaft auch über Friedenfels großes Leid gebracht hat, am Friedhofseingang statt. Mit dabei waren in diesem Jahr zahlreiche Pfarrangehörige, Vereine, Bürgermeister Oskar Schuster und Gemeinderäte sowie Kinder der Grundschule Friedenfels. Die durch die Gemeinde errichteten Flutlichtstrahler und Kerzen der Kinder erhellten beeindruckend den Friedhofseingang mit seiner Gedenkstätte. Religionslehrerin Elisabeth Dr. Hammer-Butzkamm hatte mit den Kindern im Vorfeld Texte und Verse verfasst, die, die Schüler am Gedenkstein vorbrachten. An der Gedenkstätte erinnerte Bürgermeister Oskar Schuster sowie anschließend Pfarrer Siegfried Wölfel im Gottesdienst, neben den beiden stattgefundenen Weltkriegen auch an die derzeit vielen Kriege überall auf der Welt. Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Friedenfels, die, die sieben teils starken Vereinsabordnungen mit ihren Fahnen beim Kirchenzug anführte, legte wie die Gemeinde Friedenfels einen Kranz zur Erinnerung am Gedenkstein nieder. Ein weiterer Kranz wurde von der Gemeinde am Altar der Kriegerkapelle abgelegt. Bürgermeister Oskar Schuster dankte am Ende der Veranstaltung den zahlreichen Vereinen sowie Besuchern der Gedenkfeier und würdigte besonders den Einsatz der Kinder der Friedenfelser Grundschule und die musikalische Umrahmung durch die Blaskapelle Reuth.