Zentrales Anliegen des „Förderkreises Altenhilfe” ist es, alle Hirschauer Senioreneinrichtungen finanziell zu unterstützen. Dieser Tage überraschten der Seniorenkreis-Vorsitzende Werner Schulz und seine Vorstandschaft die Leiterin des evangelischen Seniorenkreises Annemarie Brandl mit einer 500-Euro-Spende. Die Vorstandsmitglieder nutzten die Spendenübergabe, um sich über die im Seniorenkreis geleistete Arbeit zu informieren. Vor ca. zwei Jahren hat Annemarie Brandl, selbst Katholikin, dessen Leitung übernommen. Sie machte eingangs deutlich, dass man sich eigentlich als „ökumenischer Seniorenkreis” versteht. Zu den monatlichen Veranstaltungen finden sich stets ca. 25 Seniorinnen und Senioren beider Konfessionen ein. „Wir sind offen für alle und könnten uns eigentlich ökumenischer Seniorenkreis nennen”, unterstrich sie. Unterstützt werde sie vom Ehepaar Gerlach und ihrem Ehemann. Sie selbst bäckt für jede Veranstaltung einen Kuchen und sorgt so für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher (es kommen auch zwei Männer!). Sie erwartet ein interessantes Programm. Zum Jahresbeginn hatte man sich als Glücksbringer einen Kaminkehrer eingeladen. Im Jahreslauf gab es u. a. Vorträge einer Polizeibeamtin zum Thema „Schockanrufe bei Senioren”, eines AOK-Pflegeberaters zum Thema „Pflegegrade”, ein Schlachtschüsselessen und ein Weißwurstfrühstück, ein Sommerfest, eine Martins- und eine Weihnachtsfeier. Für die zweite Jahreshälfte stehen Vorträge zu den Themen „Diabetes”, „Bewegung im Alter”, „Schönwerth-Märchen” und „Sterbebilder früher und heute”, ein gemeinsames Eisessen und zum Jahresabschluss eine Weihnachtsfeier auf dem Programm. Angesichts dieses Berichts zeigte sich Werner Schulz bei der Spendenübergabe überzeugt, dass die 500-Euro-Spende „in den allerbesten Händen ist. Annemarie Brandl leiste beste Arbeit”. Schulz weiter: „Überaus begrüßenswert ist es, dass im Seniorenkreis offenkundig Ökumene gelebt wird. Die Laien sind auf diesem Gebiet wohl ein gutes Stück weiter als die Theologen.”