Der Fischereiverein Amberg hat in der Bühler Weiherkette (Bühl I und II) erfolgreich ein Hegefischen durchgeführt. Rund 60 Vereinsmitglieder – darunter zahlreiche Jugendliche – beteiligten sich aktiv an der Maßnahme.
Ziel des Hegefischens war es, den Brachsenbestand deutlich zu reduzieren. Ein zu hoher Bestand dieser Fischart belastet das ökologische Gleichgewicht der Gewässer, da Brachsen das vorhandene Nahrungsangebot stark dominieren und Jungfische anderer Arten dadurch weniger Nahrung finden. Gleichzeitig soll die Hegemaßnahme einer Verbuttung beziehungsweise Überpopulation der Brachsen vorbeugen.
Dank der erfolgreichen Aktion haben Karpfen und Schleien in den Bühler Gewässern nun deutlich weniger Nahrungskonkurrenten. Insgesamt entnahmen die ehrenamtlichen Fischer 160 Brachsen. „Der Brachsen ist ein schmackhafter Fisch und wird vollständig verwertet“, erklärte ein erfahrener Angler.
Erfolgreichster Angler bei den Erwachsenen war Christof Braunisch. Bei den Jugendlichen fing Florian Wagner die meisten Fische.
Ein weiteres positives Ergebnis des Hegefischens: Der Fischbestand präsentiert sich laut Vereinsleitung und Gewässerwart Max Marr in einem kerngesunden Zustand. Karpfen und Schleien haben den Winter sehr gut überstanden.