In Burkhardsrieth erhalten die Kinder zur Einschulung vom Obst- und Gartenbauverein jedes Jahr ein ganz besonderes Geschenk. Ein eigener Streuobstbaum für jedes Schulkind beschert nicht nur den Kindern eine Freude, sondern schmückt auch die Streuobstwiese im Dorf. Der Start in den Schulalltag wird in Burkhardsrieth auf eine eigene Weise gefeiert. Dank des Engagements des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins wächst die Streuobstwiese seit einigen Jahren mit jedem Schulkind weiter an. Denn zum Schulbeginn erhält dort jedes Kind einen eigenen Obstbaum auf der Wiese geschenkt. In diesem Jahr sind Annica Bock und Josi Wachter die zwei strahlenden Kinder, die stolz neben ihren eingepflanzten Apfelbäumen stehen. In einer kurzen Ansprache betonte Prof. Karl Hermann die Bedeutung dieses Geschenks. Der Baum soll ein Symbol für Beständigkeit für die beiden Mädchen darstellen. Er hob die Parallelen zwischen dem Wachstum des Baumes mit dem der Kinder hervor: Ein Baum könne einen ein Leben lang begleiten. Er sei wie ein treuer Freund, der feste Wurzeln schlägt. Gemeinsam mit den Kindern wächst er und wir mit ihnen immer stärker. Nach der Baumübergabe ging es in einen gemütlichen Teil über. Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins luden nach der kleinen Feier zu einem gemütlichen Ausklang ein. Bei Stockbrot und Wiener am Feuer sowie Kaffee und zur Jahreszeit und Thema passend, hausgemachtem Birnen- und Zwetschgenkuchen konnten die Schulanfängerinnen mit ihren Familien und den Anwesenden den besonderen Tag ausklingen lassen.