Am Sonntag Lätare, dem 15.03.26 gab es in der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Dionysius ein sehr erfreuliches Jubiläum zu feiern, besser gesagt das Ehepaar Inge und Willi Klier zu ehren. Pfarrer Andreas J. Ruhs würdigte „das Dreamteam“ und zeigte auf, wie wunderbar und unverzichtbar ihrer beider Tätigkeiten sind. Inge Klier versieht seit Silvester 1980/1981 ihren Dienst als absolut treue und zuverlässige Mesnerin. Über 45 Jahre schon sorgt sie für das „Drumherum“ bei allen Sonn- und Festtagsgottesdiensten, bei Andachten, Taufen, Beerdigungen und Hochzeiten. Sie ist die erste vor Ort, sperrt die Kirche auf, lässt die Glocken läuten, entzündet die Kerzen und die Heizung, steckt die Lieder an, kümmert sich um Blumenschmuck und Sauberkeit, organisiert die jugendlichen Kreuzträger, verteilt bisweilen Liedblätter und begrüßt dabei die Gemeindeglieder. Sie ist die letzte, die geht und dann absperrt. All das und sicher noch viel mehr erledigt Inge Klier in ihrer freundlich zugewandten Art mit viel Engagement und Herzblut. Dabei kann sie sich auch immer auf die Unterstützung ihrer Familie verlassen. Großaktionen, wie Christbaum aufstellen und schmücken wird gemeinsam vollbracht, Urlaubsvertretungen werden übernommen.
Allen voran ist da ihr Mann, Willi Klier zu nennen, der ebenfalls seit einigen Jahrzehnten Dienst für die Gemeinde tut. Er wurde nun geehrt für 45 Jahre Friedhofsdienst und 55 Jahre Organistentätigkeit. Auch wenn es inzwischen noch andere Organist:innen gibt, ist er der dienstälteste und Hauptorganist in unserer Kirche. Zuverlässig und stets gut vorbereitet gestaltet er Gottesdienste, Andachten und Beerdigungen an der Orgel. Seit einigen Jahren spielt er nicht nur in Neunkirchen, sondern auch in Mantel. Dass unser Friedhof um die Gräber herum und vor der Leichenhalle immer ordentlich gepflegt ist, der Rasen gemäht, die Hecke geschnitten, der Schnee geräumt ist, verdanken wir all die vielen Jahre Willi Klier. Pfarrer Ruhs, der Kirchenvorstand und die Gemeinde sind sehr dankbar und froh, dass das Ehepaar Klier seinen Dienst nun schon so lange souverän und mit Hingabe ausübt. Als sichtbares Dankeszeichen gab es neben Urkunden der Landeskirche Blumen, eine „Männerhandtasche“, einen Essensgutschein und großen Applaus seitens der Gottesdienstbesucher.