Vom 20. bis 21. Februar 2026 fanden im Alten Zollhaus in Neuhermsdorf die Zollhause Open statt – die deutsche Meisterschaft im Eisschwimmen. Zum dritten Mal war auch Rouven Oeckl vom CIS Amberg im eiskalten Badeweiher am Start. Beginnend bei den Einsteigerstrecken von 50, 100 und 200 Meter Distanzen, wurden auch Rennen in der Königsklasse von 500 und 1000 Metern angeboten. Bereits im Januar hatte sich der Senior in Veitsbronn (siehe Bilder) über die 500-Meter-Freistilstrecke im 0,5 Grad kalten Wasser gerettet und war willens, sich an den 1000 Metern zu versuchen. Die Konkurrenz war stark, da die Zollhaus Open inzwischen auch Station der IISA-Worldcup-Series sind. Schwimmer aus Israel, Tschechien, Rumänien, Vietnam und Großbritannien waren gemeldet. Bei 2,5 Grad Wassertemperatur konnte sich der Eisschwimmer in der Altersklasse 55–59 durchsetzen und platzierte sich als insgesamt zweitbester Deutscher. Nach 45 Minuten „Warmzittern“ im Saunazelt, gerade rechtzeitig für den nächsten Start, war er anschließend schnellster deutscher Starter über die 50 Meter Delfin, eine Strecke, die nicht sehr beliebt zu sein scheint. Am Samstag, dem zweiten Wettkampftag, standen am Ende des Schwimmevents im letzten und schnellsten Lauf über die 250 Meter Freistil überwiegend jüngere World-Cup-Schwimmer am Start. Mit 3:27 Minuten sicherte sich der CIS-Athlet wiederum Platz eins in der AK und den dritten Platz im deutschen Gesamtranking. Mit dieser vierten Veranstaltung des Deutschland-Cups endet offiziell schon wieder die Eisschwimmsaison. Durch die jährlich steigenden Teilnehmerzahlen verzeichnen sämtliche Events enorme Zuläufe und die Zulassung als Wintersportart bei Olympischen Spielen nimmt immer konkretere Konturen an.