Rund 120 Soldaten der Bundeswehr-Militärpolizei nehmen mit insgesamt 50 Fahrzeugen an einer Gefechtsübung teil. Die Bundeswehr hat diese für den Zeitraum von Montag, 13. April, bis Freitag, 24. April, angemeldet. Die Übung findet überwiegend in Kasernen oder auf militärischen Übungsplätzen statt, aber auch im freien Gelände. Dadurch kann es unter anderem im Landkreis Amberg-Sulzbach zu Behinderungen kommen. Insbesondere von Dienstag, 14. April, bis Sonntag, 19. April, ist an verkehrswichtigen Punkten entlang der Autobahnen und Bundesstraßen in der gesamten Oberpfalz sowie im Raum Nürnberg mit erhöhtem militärischem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Die eingesetzten Feldjägerstreifen werden im Rahmen der Übung Verkehrsknotenpunkte sowie wichtige Verbindungstraßen erkunden und überwachen. Ziel ist es, im Falle einer Landes- und Bündnisverteidigung den militärischen Verkehr in den Einsatzraum zu lenken und zu leiten. Ein weiterer Schwerpunkt der Übung ist darüber hinaus die Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, zum Beispiel Johanniter Ostbayern oder Bayerisches Rotes Kreuz, um die zivil-militärische Zusammenarbeit zu stärken und Abläufe zu festigen.