Warum nicht einen bisschen Spaß ins Seniorenheim bringen? Gefragt, gesagt, getan. Die Eschenbacher Laienspielgruppe um Vorsitzenden Markus Knechtel erfreute die Heimbewohner bei einem kurzweiligen Abend mit viel Frohsinn. Unter dem Leitgedanken, den alten Menschen ein bisschen Abwechslung in den Alltag zu bringen, brachten die 7 Laienschauspielerinnen und Schauspieler viel Stimmung und Freude ins Seniorenheim. Ohne große Requisiten und Kostümierungen hieß es im Veranstaltungsraum des Seniorenzentrums Bühne frei für zwei Sketche, die bereits beim „Bühnensommer im Theaterdreieck“, einem gemeinsamen Projekt der Laienspielgruppen aus Eschenbach, Grafenwöhr und Kirchenthumbach, viel Zustimmung fanden.
Ein heiteres Repertoire, das mit viel Widersprüchen im Dialog zwischen der jungen Witwe Klug (Elke Müller) und der Sachbearbeiterin Fleißig (Riita Michelson), Sachbearbeiterin einer Versicherungsgesellschaft, begann. Dem Sketch folgte eine „Gerichtsverhandlung“, bei der die Richterin (Kristin Kausler) über die Schlussfolgerungen einer durch zechten Nacht zu urteilen hatte. Eine spannende und turbulente Geschichte mit den Kontrahenten Alfons Schlamm (Roland Stengel) seiner Ehefrau Agnes Schlamm (Carmen Longares-Ulrich) und den weiteren Prozessbeteiligten Heinz und Hilde Schlacht (Leon Fichtl und Marina Riedl). Ein Verfahren, dass sich schließlich nach vielen gegenseitigen Beschuldigungen in Wohlgefallen auflösen sollte und die Feststellung herausforderte: Was heute richtig ist, kann morgen schon falsch sein“! Ein Happyend, das auch den Heimbewohnern gefiel und eine Bewohnerin zum spontanen Kommentar veranlasste: „Heitere Stunden fördern den Gesundbrunnen des Hauses“.