Bei schönstem Sommerwetter unternahmen die Mitglieder der MMC Teunz, Niedermurach und Pertolzhofen eine Ausflugsfahrt nach Konnersreuth.
Zunächst wurde in der St.-Laurentius-Kirche ein Gottesdienst gefeiert, welchen Pfarrseelsorger BGR P. Benedikt Leitmayr zusammen mit Pfarrer Herbert Rösl zelebrierte. In seiner Predigt griff der Ortspfarrer das Matthäus-Evangelium von der wundersamen Speisung auf. Mit eindrucksvollen Worten ermutigte er die Gottesdienstbesucher, nicht ängstlich zu sein und „die fünf Brote und zwei Fische“ – im übertragenen Sinn unsere Zeit und unsere Talente – nicht für uns zu behalten, sondern im Glauben einzusetzen und zu teilen. Dann, so seine Botschaft, reiche es für alle.
Anschließend besuchte die Gruppe das Grab der Dienerin Gottes Therese Neumann auf dem Friedhof. Diese Pilgerstätte wird von vielen Gläubigen aufgesucht, um ihrer zu gedenken und Fürsprache zu erbitten. Das beeindruckende Relief am Grabstein stammt vom Bildhauer Hermann Becker.
In der Votivtafelkapelle am Friedhof ist die Dankbarkeit vieler Menschen sichtbar, die durch die Konnersreuther Resl Hilfe und Trost erfahren haben.
Gestärkt ging es nach dem Mittagessen in das neu gestaltete Theres-Neumann-Museum. In einer Dauerausstellung erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Wissenswertes über das Leben und Wirken der Mystikerin, über mystische Ereignisse und Phänomene sowie über ihre Weggefährten und die Ortsgeschichte. Zeitfenster ordnen dabei die Ereignisse in Konnersreuth in den überregionalen geschichtlichen Kontext ein. Das Museum ist im Informations- und Begegnungszentrum Schafferhof untergebracht, das auch für Veranstaltungen, Marktratssitzungen, Tagungen, standesamtliche Hochzeiten und private Feiern genutzt wird.
Auch das Resl-Haus, das Geburts- und Sterbehaus von Therese Neumann, ist nach einer Generalsanierung seit 2025 wieder zugänglich. Der Großteil der Bereiche ist in ihrer Eigenheit original erhalten und lediglich konservatorisch behandelt worden. So ist eine geistliche Gedenkstätte entstanden, die Herz und Seele gleichermaßen berühren soll. Hier ist es bis heute möglich, das Leben der Therese Neumann zur damaligen Zeit auf anschauliche Weise mitzuerleben.
Nach den vielen bleibenden Eindrücken machten sich die Teilnehmenden auf den Heimweg. Den Obmännern der drei Männerkongregationen galt der Dank der Teilnehmer.