Nicht nur der sportliche Part beim Hallenfußball-Event des ASV Haselmühl sorgte für großes Interesse, sondern auch das Rahmenprogramm, unter anderem die Kopie des Doppelpasses sonntags auf Sport1. Die beiden Sky-Reporter Peter Hardenacke, Sascha Ross und Didi Hamann nahmen sich abschließend auch dem Thema Schiedsrichter an. Hinzu kamen Kreisschiedsrichterobmann Thomas Gebele und Bayernliga-Referee Moritz Fischer von der SpVgg Ebermannsdorf. Einleitend wurde Moritz Fischer nach Übergriffen auf Unparteiische in unserer Region befragt: „Zum Glück befinden wir uns in einem glückseligen Gebiet, in dem dies nicht vorkommt. Beleidigungen oder Beschimpfungen treten vereinzelt auf“, so der Bayernliga-Schiedsrichter, der auch in den unteren Ligen zum Einsatz kommt. „Neulinge werden von den ehrgeizigen Trainern und Eltern beschützt“, so Gebele. „Diese werden bei ihren ersten Einsätzen von einem Tandem-Schiedsrichter begleitet (Neuling und ein erfahrener Kollege pfeifen zunächst gemeinsam ein Spiel, danach abwechselnd beziehungsweise begleitend).“ Bei der Frage nach dem „VAR“ (Video-Assistent-Referee) sah die Mehrheit das Positive darin. „Nur das lange Warten auf die Entscheidung“, so Hamann, „schadet den Emotionen.“ Gebele räumte ein, den VAR auf „Challenges“ ähnlich wie beim Tennis zu beschränken. Dies könnte sich Hamann vorstellen, da dann auch die Schiedsrichter wieder eigenständiger pfeifen würden. Austausch gab es noch über Schiedsrichtertypen wie die junge Generation Badstübner, Brand oder Jablonski gegenüber den altgedienten Heynemann, Ahlenfelder, Amerell, Gräfe, Aytekin. Hamann erinnerte sich an Anekdoten. Abschließend wies Ambergs Schiedsrichter-Boss noch auf den anstehenden Neulingskurs vom 27. Februar bis 1. März 2026 hin. Anstelle zu kritisieren, sollte man es selbst mal probieren. Wir freuen uns über jede Frau und jeden Mann.