Der Stadt Weiden liegt die berufliche Ausbildung sehr am Herzen. Trotz knapper Haushaltsmittel machte die Kommune die Errichtung einer Leichtbauhalle auf dem Gelände der Europa-Berufsschule möglich. Die offizielle Einweihungsfeier, zu der Schulleiterin Martina Auer-Bertelshofer, Vertreter der Ausbildungsbetriebe und deren Auszubildende sowie zahlreiche Ehrengäste, unter anderem Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler und Albert Vetterl, Ehrenpräsident des bayerischen Kfz-Gewerbes, begrüßen konnte, erfolgte nun am 6. Oktober 2026.
Für Weidens Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler ist die Halle eine Investition, die sich lohnt, weil die Haushaltsmittel für die Zukunft junger Menschen eingesetzt wurden. Zudem wird dadurch der Stellenwert der dualen Ausbildung betont. Nicht zuletzt sah das Stadtoberhaupt in dem Bauprojekt ferner eine Förderung des Wirtschaftsstandorts Weiden. Auch Albert Vetterl begrüßte als Vertreter des Kfz-Gewerbes die Errichtung der Halle. Dient sie doch dazu, den Auszubildenden das beste und mordernste Wissen zu vermitteln.
Die Errichtung der Halle hat den Arbeitsalltag von Thomas Neumann, dem ehemaligen stellvertretenden Schulleiter der Europa-Berufsschule, über 10 Jahre lang geprägt. Im Laufe der Zeit wurden die unterschiedlichsten Lösungsmöglichkeiten ins Auge gefasst. Zum Schluss fiel die Wahl auf die Interims-Leichtbauhalle - ein Glücksgriff, da die Errichtung dann in äußerst kurzer Zeit erfolgte: Nach einer Bauzeit von nur neun Monaten nutzen Abteilungsleiter Studiendirektor Alois Lautenschlager und sein Lehrerteam die Halle bereits seit Mai 2026 für den Unterricht. Die gelungene Realisierung des Projekts ist auch das Verdienst des Projektleiters Jochen Rosner vom Amt für Hochbau und Gebäudemanagement der Stadt Weiden sowie des Architekten Manfred Schwemmer.
Nachdem bei der Feier Gottfried Schubach, der Pfarrer der Pfarrei Herz Jesu, und Schulpfarrerin Anne Utz den Segen Gottes für die neue Halle gesprochen haben, dürfte einem erfolgreichen Unterricht nichts mehr im Wege stehen.