Verwöhnt, selbstbezogen, unengagiert. Die Generation Z bekommt solche Vorurteile oft um die Ohren. Doch genügend Gegenbeispiele gibt's gleich an der nächsten Ecke. Vier davon machten stellvertretend für ihren Abiturjahrgang 2026 am Weidener Kepler-Gymnasium am Donnerstag der Kinderklinik in Weiden ihre Aufwartung. Mit dabei hatten sie 780 Euro, die sie Chefarzt Dr. Fritz Schneble überreichten. Das Geld ist der Überschuss aus Einnahmen, mit denen der Jahrgang seine Abitur-Aktivitäten finanzierte: Kuchenverkauf, Weihnachtsmarkt, Inserate in der Abiturzeitung. „Wir haben abgestimmt, dass wir dafür etwas für Kinder und Jugendliche in der Region machen wollten”, erklärte Simon Döllinger, der zusammen mit seinen Mitstreiterinnen Hannah Greiner, Johanna Rindler und Lena Hartung gekommen war. Die Wahl sei dann schnell auf die Kinderklinik gefallen. Chefarzt Dr. Schneble freut das riesig. Er stellte dem Besucherquartett kurz die Pädiatrie in Weiden vor und erläuterte, warum Spenden für die Einrichtung so wertvoll sind. Etwa, weil man damit Betten anschaffen kann, damit Eltern bei ihren kranken Kindern unter einem Dach übernachten können, wenn die Kleinen länger stationär bleiben müssen. Zu einem Humanmedizin-Studium oder einer Ausbildung in der Pflege ließen sich die vier Keplerianer nicht überreden. Trotzdem staunten sie beim Gespräch mit dem Chefarzt, welche Möglichkeiten die Berufe heute bieten. Mit einem herzlichen Dank, Grüßen an die Mit-Abiturientinnen und -Abiturienten sowie vielen guten Wünschen für die Zukunft wurden sie verabschiedet.