Neue Gesichter, neue Klassen und jede Menge erste Erfahrungen: Am Kepler-Gymnasium hat für neun Studienreferendarinnen und -referendare die zweijährige Ausbildung für das Lehramt begonnen. In den Fächern Englisch, Französisch, Geschichte und Spanisch werden sie in den kommenden zwei Jahren Schritt für Schritt auf ihren späteren Beruf vorbereitet. Für einige der jungen Lehrkräfte ist dabei nicht nur die Schule neu, sondern auch die Stadt. Viele der Referendarinnen und Referendare kommen erstmals nach Weiden und müssen ihre neue Ausbildungsstadt erst kennenlernen. Für einen angenehmen Start sorgte deshalb bereits der zweite Ausbildungstag: Gemeinsam mit ihren Seminarlehrern machten sie sich bei einer Stadtführung auf den Weg durch Weiden. Dabei gab es nicht nur Wissenswertes über die Stadt zu erfahren, sondern auch Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen. In den ersten Wochen heißt es nun vor allem beobachten, ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Bei Hospitationen besuchen die Referendarinnen und Referendare den Unterricht ihrer Fachkollegen und Seminarlehrer und bekommen dabei einen Einblick in unterschiedliche Unterrichtsformen und den Schulalltag. Lange bleibt es allerdings nicht beim Zuschauen. Schon bald halten sie ihre ersten eigenen Unterrichtsstunden. Die Seminarlehrer stehen ihnen dabei von Anfang an zur Seite und begleiten sie bei der Vorbereitung, im Unterricht und bei der anschließenden Nachbesprechung. Auch eine der großen Veränderungen im Schulalltag spielt bereits zu Beginn der Ausbildung eine Rolle: die Digitalisierung. Tablets, digitale Tafeln und neue Unterrichtswerkzeuge gehören inzwischen zum Schulalltag und stellen zugleich immer wieder neue Herausforderungen dar. Ziel der Ausbildung am Kepler-Gymnasium ist es, diese Möglichkeiten sinnvoll und gewinnbringend für den Unterricht zu nutzen. Ein eigener „Digitaltag” in der zweiten Ausbildungswoche bietet den Referendarinnen und Referendaren deshalb erste praktische Einblicke und Einführungen in die digitale Unterrichtswelt. Vom Seminarbetrieb profitieren dabei nicht nur die angehenden Lehrkräfte: Auch die Schülerinnen und Schüler erleben durch junge Lehrkräfte neue Impulse, zusätzliche Unterrichtsangebote und vielfältige Perspektiven.