Vier Tage lang standen Begegnungen, Technikgeschichte und gemeinsame Unternehmungen im Mittelpunkt einer Reise des AMC Weiden nach Annaberg-Buchholz. Reiseleiter Kurt Koreis führte die Gruppe in zwei Neunsitzerbussen zum Patenverein AMC Annaberg-Buchholz. Die beiden Vereine verbindet bereits seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Auch die Oldtimerabteilung des sächsischen AMC gehört zu den gemeinsamen Interessen. Die Reise begann am Betriebsgelände der Firma Ach in Weiden. Erste Station war Mödlareuth. Die Teilnehmer besichtigten die ehemalige innerdeutsche Grenze und informierten sich über die Geschichte des einst geteilten Ortes. Erhaltene Grenzanlagen und ein Wachturm vermittelten einen Eindruck von der damaligen Situation. Das heute neu hergerichtete Freilichtmuseum machte die deutsche Teilung anschaulich. Anschließend ging es weiter nach Annaberg-Buchholz. Im Parkhotel Waldschlösschen bezog die Gruppe für die vier Tage ihre Unterkunft. Am Abend trafen die Weidener auf dem Pöhlberg mit den Freunden des AMC Annaberg-Buchholz zusammen. Der 1. Vorsitzende Marco Ebermann begrüßte die Gäste. Auch der Ehrenvorsitzende Eberhard Kronstein und Oldtimer-Abteilungsleiter Thomas Kronstein nahmen an dem Treffen teil. Im Mittelpunkt stand eine gemeinsame „Kfz-Sitzung” mit der Oldtimerabteilung. Die Motorsportfreunde tauschten Erfahrungen aus und berichteten über ihre jeweiligen Aktivitäten und Vorhaben. Dabei ging es auch um die Frage, welche Veranstaltungen die beiden Vereine künftig planen und welche Ideen sich gegenseitig übernehmen lassen. Am zweiten Tag besuchte die Gruppe das Sächsische Industriemuseum und die benachbarte Zinngrube in Ehrenfriedersdorf. Einige der Oberpfälzer fuhren mit der Grubenbahn tief in das Bergwerk ein und erhielten einen unmittelbaren Einblick in die Geschichte des Zinnbergbaus. Nach dem gemeinsamen Mittagessen blieb der Nachmittag zur freien Verfügung. Ein Teil der Teilnehmer nutzte die Zeit für einen Rundgang durch Annaberg-Buchholz und erkundete die Stadt auf eigene Faust. Der dritte Tag führte die Reisegruppe nach Jöhstadt. Dort stiegen die Teilnehmer in die historische Preßnitztalbahn. Rund 90 Minuten dauerte die Fahrt durch die Landschaft. Mehrere Haltestellen boten Gelegenheit, die Umgebung näher kennenzulernen. Auf halber Strecke legte die Gruppe einen Zwischenstopp bei einem Forellenhof ein. Dort stand ein gemeinsames Fischessen auf dem Programm, bevor die historische Bahn die Fahrt fortsetzte. Tags darauf hieß es Abschied nehmen. Die Weidener verabschiedeten sich von ihren Gastgebern und vereinbarten, den Kontakt zwischen den beiden AMC-Vereinen weiter zu pflegen. Auf der Heimfahrt legte die Gruppe noch einen Stopp in Töpen ein. In der Fattingsmühle, einer historischen Mühle an der Saale bei Hof, kehrten die Teilnehmer zum Mittagessen ein. Eine kurze Wanderung bot anschließend Gelegenheit, sich nach den Eindrücken der vergangenen Tage noch einmal die Beine zu vertreten. Am späten Nachmittag erreichten die beiden Kleinbusse wieder Weiden. Hinter den Teilnehmern lag eine abwechslungsreiche Viertagesreise, die touristische Eindrücke mit der Pflege der langjährigen Freundschaft zwischen dem AMC Weiden und dem AMC Annaberg-Buchholz verband.