Mit der MTA – Abschlussprüfung beenden die aktiven Feuerwehrleute ihre Grundausbildung. Als Voraussetzung muss man erst die fünf Blöcke des Basismoduls und den Ausbildungs – und Übungsdienst in der Feuerwehr absolviert haben. Dabei kommen über mehrere Jahre verteilt über 100 Stunden an Unterricht und Übungen zusammen. Der angehende Truppführer soll in der Abschlussprüfung zeigen, dass er seine Aufträge nicht nur handwerklich richtig durchführen kann, sondern auch seinen Trupp ordnungsgemäß führt und auf Probleme und Störungen im Einsatz entsprechend reagiert.
Zur Prüfung gehört ein schriftlicher Teil, eine Truppaufgabe und eine Einsatzübung. Bei den Aufgaben mit dem Funkgerät müssen die Teilnehmer zeigen, dass sie das Gerät richtig bedienen und die richtigen Statusmeldungen an die Leitstelle abgeben können. Bei der Einsatzübung werden verschiedene Aufgaben zusammengeführt. Bewertet wird dabei der Gesamteindruck, die Entnahme und Vornahme von Geräten, die Durchführung und Bedienung, Sicherheit und Kommunikation im Trupp.
Bei den ausgewählten Truppaufgaben mussten die Teilnehmer eine Verkehrsabsicherung erstellen, sich mit dem Feuerwehrhaltegurt und der Leine richtig sichern sowie die vorschriftsmäßige Handhabung des Strahlrohrs beim Löschangriff demonstrieren. Bei der Gruppenaufgabe wurde das richtige Vorgehen bei einem Verkehrsunfall geprüft. Teilgenommen haben Wildenauer Michael, Volkmer Theresa, Braun Anna, Kellner Stefanie, Lorenz Richard aus der Feuerwehr Oberlind und Glaser Denis, Irlbacher Sebastian, Janker Fabian, Simon Magdalena aus der Feuerwehr Vohenstrauß. Bürgermeister Uli Münchmeier verfolgte den Prüfungsablauf und gratulierte den Teilnehmern für ihr großes Engagement. Ebenso dankte er den Ausbildern für die großartige Vorbereitung der Prüflinge. Ein gemeinsames Essen rundete den Abend ab.