Die diesjährigen Waldjugendspiele bieten erneut über 800 Drittklässlern aus Stadt und Landkreis die Gelegenheit, den heimischen Wald spielerisch zu entdecken und dessen Bedeutung für Umwelt und Gesellschaft zu erfahren.
Organisiert vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Forstamt Amberg sowie der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) finden die Spiele vom 09. bis 11. Juni auf dem Amberger Mariahilfberg statt.
Unter der Anleitung eines Försters oder einer Försterin (sogenannte „Forstpaten”) absolvieren die Kinder einen rund drei Kilometer langen Parcours. An neuen Stationen können die Kinder ihr Wissen über Baumarten, Wildtiere, Waldpflege sowie ökologische Zusammenhänge spielerisch testen und erweitern.
„Die Kinder lernen, wie wichtig ein gesunder Wald für unser Leben ist – und das mit Kopf, Herz und Hand,” erklärt Bereichsleiter Horst-Dieter Fuhrmann.
Die Waldjugendspiele sind Teil einer bayernweiten Bildungsinitiative und finden in Amberg seit vielen Jahren großen Anklang. Die Idee dazu hatte Dr. Hans-Heinrich Vangerow, der in den 1970er die Waldjugendspiele entwi-ckelte. Inzwischen wurde das Konzept in vielen anderen Bundesländern, aber auch im Ausland übernommen.