39 Minis unternahmen in der Pfingstwoche mit Pfarrer Arnold Pirner, Rita Gleißner und ihren Betreuern Georg Hirsch, Diana Held, Silvia Ippisch, Alexandra Voit und Simone Ott einen erlebnisreichen Ausflug nach Salzburg. Die Anreise nutzte Pfarrer Pirner mit seinen Minis zu einer Wallfahrt in Altötting. Diese waren beeindruckt von der Gnadenkapelle und dem Umgang mit den über 2000 Votivbildern. Sie besuchten auch die Stiftskirche, die Dioramen-Schau, die Basilika St. Anna und die Kirche des heiligen Bruders Konrad. Überall wurde gemeinsam gebetet und gesungen.
Dann ging es weiter zur „Stille-Nacht-Kapelle“ in Oberndorf, wo 1818 zum ersten Mal das Lied „Stille Nacht“ aufgeführt wurde. Am frühen Abend er-reichte die Gruppe Salzburg und hatte bei einer Führung im Park von Schloss Hellbrunn viel Spaß bei den Wasserspielen, die vielen eine kühle Erfrischung bescherten. Anschließend wurde das Quartier im Kolpinghaus bezogen. Am nächsten Tag stand die Erkundung der Salzburger Altstadt auf dem Programm. Der Rundgang startete im Mirabellgarten, führte zum Rathaus und in die welt-berühmte Getreidegasse, wo Wolfgang Amadeus Mozart das Licht der Welt erblickte. Weiter ging es in den barocken Dom. Anschließend folgte eine spannende Tour durch die Prunkräume der Residenz, bei der die Minis sogar auf die Orgelempore und die Dachterrasse des Doms kamen. Nach der Mittags-pause brachte der Aufzug die Gruppe hinauf zur Salzburger Festung. Von dort konnte man einen wunderbaren Blick auf die ganze Stadt genießen. Dann ging es weiter durch den historischen Friedhof zur altehrwürdigen Abtei St. Peter mit dem Grab des heiligen Rupert. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch im Red-Bull-Hangar 7, einem einzigartigen Bauwerk, in dem historische Flug-zeuge und Formel-1-Rennwagen ausgestellt sind.
Am Donnerstag führte die Fahrt zunächst nach Hallein, wo die Minis das äl-teste Schaubergwerk der Welt besuchten. Als Bergleute verkleidet ging es mit der Grubenbahn hinein in den Berg und dann über Holzrutschen hinab in die Tiefe. Das machte allen großen Spaß. Höhepunkt war eine Bootsfahrt über den unterirdischen See. Am Nachmittag folgte ein Bergabenteuer der besonderen Art in Ramsau am Dachstein. Die Gondel brachte die Minis auf 3000 Meter Höhe. Dort boten der „Sky Walk“, die „Treppe ins Nichts“ und eine lange Hängebrücke einen richtigen Nervenkitzel und herrliche Ausblicke. Im Eis-palast gab es faszinierende Kunstwerke aus Eis im Inneren des Gletschers zu bewundern. Auf dem Rückweg nach Salzburg stattete man der Skisprung-schanze in Bischofshofen noch einen Besuch ab, auf der alljährlich das Abschlussspringen der Vier-Schanzen-Tournee ausgetragen wird.
Am Freitag ging es mit dem Bus nach St. Gilgen am Wolfgangssee. Eine Schifffahrt führte nach St. Wolfgang, wo die Gruppe einen Rundgang durch das historische Dorf zum berühmten „Weißen Rössl“ unternahm und die Wallfahrtskirche besuchte. Dort feierte Pfarrer Pirner mit den Minis eine An-dacht und erinnerte an das Leben des Patrons der Diözese Regensburg, bevor es mit dem Bus wieder Richtung Heimat ging. Um 19 Uhr kehrte die ganze Truppe wohlbehalten und mit vielen unvergesslichen Eindrücken nach Luhe zurück. Alle waren sich einig: Das war ein richtig toller Ministrantenausflug! Am Ende kam auch ein wenig Wehmut auf, denn es war der letzte Ausflug mit Pfarrer Pirner und Rita Gleißner.