Mit dem Pfingstlied „Komm, heiliger Geist“ wurde der feierliche Gottesdienst der Firmung in der Herz Jesu Kirche eröffnet. 32 Jugendliche aus dem Gemeinden St. Josef, Herz Jesu, St. Michael , Brand und St. Marien Lorenzreuth empfingen das Sakrament der Firmung. Neben der Taufe und der Eucharistie gehört die Firmung zu den Sakramenten der Eingliederung in die Kirche und ist Voraussetzung dafür, dass jemand später ein Patenamt übernehmen kann. Deshalb wird bei der Firmung vor allem um die Kraft des heiligen Geistes gebetet.
Die Spendung der Firmung wurde durch Domdekan em. Prälat Johann Neumüller aus Regensburg im Auftrag des Bischofs vollzogen.Nach dem feierlichen Einzug unter indischen Temperaturen begrüßte Pater John die Mitzelebranten Pfarrer Stefan Langer, Studiendirektor Jürgen Herr und Pater Tony. Auch Gemeindereferentin Christine Mark wurde genannt.Zu der feierlichen Zeremonie hatten alle das Festkleid angezogen, gilt doch der Firmtag als besonderes, nachhaltiges Erlebnis. . In großer Anzahl füllten Firmlinge, Patinnen und Paten, Eltern, Großeltern, Geschwister und Verwandte das Gotteshaus. Liebevoller Blumenschmuck und hellster Sonnenschein deuteten an, dass fü die jungen Leute ein besonderes Ereignis bevorstand. Die Farbe des heilgen Geistes-Rot- trugen die Geistlichen und Ministranten. Der Chor Horizont von der Pfarrei St. Josef gab den gesanglichen und musikalischen Rahmen . Die heilige Messe wurde in Konzelebration gefeiert.
Prälat Johann Neumüller übertrug in seiner Predigt das uralte christliche Symbol des Fisches auf die Situation der Firmlinge. Es handle sich dabei um ein christliches Glaubensbekenntnis, das die Gefirmten nunmehr lebenslang im Herzen tragen sollen, Das weitere Leben werde nicht so geradlinig verlaufen, wie man es sich wünscht, aber die jungen Leute sollen wissen, dass sie im Vertrauen auf Jesus Christus immer einen Granten für Vertrauen und Zuverlässigkeit haben. Anhand von dem Leben und Wirken von Franz von Assisi und Papst Johannes XXIII machte der Prälat deutlich, dass der „Einsatz für andere“ Grundsatz für das jetzt beginnende Leben sei. Er wünschte, „Feuer und Flamme“ zu werden., wie es das Pfingstereignis in der Bibel verdeutlicht.
Die eigentliche Firmspendung wurde individuell an jedem Bewerber vorgenommen. Der Firmling wurde von seinem Paten/seiner Patin begleitet. Er nannte seinen Vornamen. Der Bischofsvertreter zeichnete ihm mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und sprach:“sei besiegelt durch die Gabe Gottes,dem heiligen Geist“ und der Gefirmte antwortete: „Amen“ Daruaf der Firmspender: „Der Friede sei mit Dir“ Chrisam ist das Öl, das am Gründonnerstag vom Bischof im Dom zu Regensburg geweiht wird. Es besteht aus Olivenöl,dem wohlriechende Balsame beigemischt werden. Der geistliche Sinn der Beimischung besteht darin, dass die mit Chrisam Gesalbten den „Wohlgeruch Christi“, nämlich das Evangelium verbreiten.Das Öl ist Sinnbild für Gesundheit, Freude, Kraft und Glück.
Nach den Dankesworten von Pfarrer Stefan Langer hatten die Mitglieder des Pfarrgemeinderats St. Josef die Gäste zu einem kühlenden Umtrunk auf den Kirchplatz eingeladen.