Der 1.WZVBBV e. V. macht seinem ungewöhnlichen Namen alle Ehre – und zeigt zugleich, dass hinter der augenzwinkernden Abkürzung ein ernsthaftes Engagement steckt.
Nach einem erfolgreichen Vereinsjahr 2025 greift der 1. Weißenberger Zugvogel-Bierbeobachtungs-Verein gleich zu Beginn des neuen Jahres wieder einem sozialen Projekt unter die Arme. In diesem Fall ganz konkret und finanziell: Mit einer Spende von 333 Euro werden die First Responder aus Edelsfeld unterstützt - ein Betrag so krumm wie der Name.
Stellvertretend für die Ersthelfer vor Ort bedankte sich Manfred Rupprecht herzlich bei Marius Brandt und Stefan Kohl, den beiden Vorsitzenden des 1. WZVBBV e. V. In seinen Worten machte er deutlich, wie wichtig eine funktionierende medizinische Erstversorgung im Ort ist – und wie sehr diese auf Spenden angewiesen bleibt. Sämtliche Schutzausrüstung, Fortbildungen und sogar das Einsatzfahrzeug selbst werden ausschließlich durch private Gelder finanziert. Gerade Letzteres ist mittlerweile in die Jahre gekommen und müsste dringend ersetzt werden.
Der WZVBBV hofft, mit seinem bewusst „krummen” Spendenbetrag auch andere zum Mitmachen zu motivieren. Unterstützung aus der Mitte der Gesellschaft war dem Verein schon immer ein Anliegen. In der Vergangenheit half der 1.WZVBBV immer wieder ortsansässigen Vereinen dabei, Traditionen zu bewahren oder neu zu beleben. So konnten in den vergangenen beiden Jahren unter anderem das Weißenberger Johannisfeuer nach längerer Pause wieder entzündet und der alte Brauch des Brotbackens neu aufgegriffen werden.
Auch im laufenden Jahr steht beim WZVBBV wieder einiges auf dem Programm. Und sollte die Resonanz erneut so positiv ausfallen, schließt die Vorstandschaft eine Wiederholung der Spende an die First Responder ausdrücklich nicht aus.