Es war ein Fest der Liebe, des Glaubens und der Gemeinschaft: „Heute dürft ihr gemeinsam mit Jesus voll Freude und Dankbarkeit das heilige Mahl feiern” begrüßte Vikar Pater Prince Kalarimuryil die 16 Erstkommunionkinder am Sonntag in der Pfarrkirche. Diese waren auch in die liturgische Gestaltung fest mit eingebunden.
Zu Beginn zeichneten die Mütter an diesem besonderen Tag ihren Kindern ein Kreuz auf die Stirn und stellten sie erneut unter den Schutz Gottes, zusätzlich mit einer Umarmung als Zeichen der Liebe. „Ihr seid meine Freunde” – so lautet das Motto unserer Erstkommunion, hieß es in der Begrüßung durch drei Kinder, ehe das Lied dazu angestimmt wurde.
„Du bist mein Freund” bedeutet auch: Jeder Mensch ist wichtig, jedes Kind hat Rechte. Als Freunde von Jesus sollt ihr auch so miteinander umgehen, legte Pater Prince den Erstkommunikanten an Hand von Beispielen ans Herz. Paarweise traten diese dann an den Altar und erklärten, was wichtig ist bei der Freundschaft, während dazu jeweils ein Herz an die Plakatwand gehängt wurde. „Viele Herzen, viele Freunde, so möchte Jesus, dass wir miteinander leben”.”
Eine schöne Geste war der Dank von vier Mädchen an die Tischmütter Susann Hautmann, Judith Härning, Petra Jörg, Theresia Witt: „ …Viel Zeit habt ihr uns geschenkt und unsere Wege mit Liebe und Geduld gelenkt. Gott segne euch für eure Müh, wir vergessen die Zeit mit euch nie.” Dafür gab es starken Applaus. Pater Prince dankte auch allen, die an der Vorbereitung beteiligt waren.
Den feierlichen Festgottesdienst bereicherten musikalisch die „Happy Voices” besonders mit „Anker in der Zeit” und dem Bayerischen Halleluja: „Ich hör di nird und vanimm dei Wort; ich sich di nird, doch du bist an jedem Ort. Du bist bei uns, egal, wos d`Zeit uns bringt.” Paul Leistner begleitete an der Orgel zur Eröffnung „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind” und „Großer Gott, wir loben dich” zum Auszug. Unter den Teilnehmern waren auch Rektor Günther Paul und Klassenlehrerin Amelie Wagner.