Veröffentlicht am 13.11.2025 07:08

Zwischen Bildschirm und Bildung:
KJR NEW und Netzwerk NO.way beleuchten in Kemnath das Thema „Handyverbot an Schulen”

von Lena Kummer

Bei der Podiumsdiskussion kamen Stimmen aus Schule, Jugendarbeit und Politik miteinander ins Gespräch und diskutierten über Fragen aus dem Publikum zum Thema „Handyverbot für Jugendliche an Schulen”. (Bild: Lena Kummer)
Bei der Podiumsdiskussion kamen Stimmen aus Schule, Jugendarbeit und Politik miteinander ins Gespräch und diskutierten über Fragen aus dem Publikum zum Thema „Handyverbot für Jugendliche an Schulen”. (Bild: Lena Kummer)
Bei der Podiumsdiskussion kamen Stimmen aus Schule, Jugendarbeit und Politik miteinander ins Gespräch und diskutierten über Fragen aus dem Publikum zum Thema „Handyverbot für Jugendliche an Schulen”. (Bild: Lena Kummer)

Handy aus, Kopf an?
Über die richtige Balance zwischen Verbot und Verantwortung zum Thema Handyverbot an Schulen wurde beim Fachtag des Netzwerks NO.way am 28.10.2025 in der Mehrzweckhalle Kemnath heiß diskutiert.
Ihr Fazit: Handyfreie Zonen können helfen, entscheidend ist jedoch Medienkompenz statt pauschaler Verbote.

Das Thema Handyverbot an Schulen bleibt ein heiß diskutiertes Thema, das polarisiert.
Beim Fachtag „Handyverbot für Jugendliche an Schulen - zwischen Einschränkung, Schutz und Medienkompetenz“ des Netzwerks NO.way (Radikalisierungsprävention Nördliche Oberpfalz) in der Mehrzweckhalle Kemnath ging es am Dienstag, den 28.10.2025, von 17 bis 20 Uhr, um weit mehr als nur Verbote, nämlich um Verantwortung, Haltung und den richtigen Umgang mit digitalen Welten.

Fachtag in Kemnath diskutiert Handyverbot an Schulen
Nach den Grußworten von Herrn Landrat Roland Grillmeier und Herrn Bürgermeister Roman Schäffler machte Frau Cirta Rosbach vom Medienzentrum T1 in ihrem Impulsvortrag deutlich: Ein Handyverbot kann Entlastung schaffen, ersetzt aber keine Medienbildung. Jugendliche müssten lernen, sich in einer digitalen Welt selbstbewusst und kritisch zu bewegen, und das nicht nur offline, sondern vor allem online.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion prallten dann Praxis, Politik und Pädagogik aufeinander. Vertreter:innen aus Schule, Jugendhilfe, Verwaltung und Politik diskutierten engagiert über Regeln, Verantwortung und Realität. Einig waren sich in einem Punkt alle, nämlich, dass handyfreie Zonen gut sind, Medienkompetenz jedoch wichtiger ist.

Künstlerischer Abschluss und Fazit
Ein künstlerischer Beitrag des ueTheaters aus Regensburg brachte das Thema zum Abschluss mit einem Augenzwinkern auf die Bühne. Zwischen Applaus und Lachen blieb die Erkenntnis hängen, dass Verbote leicht zu beschließen sind, echte Prävention jedoch Haltung und Dialog benötige- und manchmal einfach den Mut, das Handy wegzulegen.

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