Mit einer Werkschau erinnert das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum an die in Oberviechtach geborene Künstlerin Maria Braun. Zur Eröffnung lädt das Museum am Sonntag, 12. April, um 10 Uhr zu einer Vernissage ein. Die Ausstellung ist anschließend von Dienstag, 14. April, bis Sonntag, 1. November, zu sehen. Braun, 1896 in Oberviechtach geboren und 1950 in Günzburg gestorben, studierte an der Kunstgewerbeschule München und bewegte sich in progressiven Künstler- und Literaturkreisen. Ihr Œuvre reicht von politischen Karikaturen über Landschafts- und Stadtansichten bis zu detailreichen Holzschnitten und sakraler Kunst. Das Museum spricht von der „Wiederentdeckung einer vielseitigen Künstlerin“, die in ihrer Heimatregion bislang kaum bekannt war.