Freunde der Kunst Oberviechtach: Kulturverein im Überblick

Die Freunde der Kunst Oberviechtach e.V. sind ein Kulturverein, der das kulturelle Leben in Oberviechtach und der Region mit einem vielseitigen Programm bereichert. Im Mittelpunkt stehen Kunst, Musik, Kleinkunst, Film und Kulturfahrten. Damit richtet sich der Verein an Menschen, die Kultur nicht nur konsumieren, sondern vor Ort erleben und mittragen möchten.

Zum Profil gehören Konzerte, musikalische Lesungen und Filmabende ebenso wie Ausstellungen und Vernissagen. Die Bandbreite zeigt, dass der Verein bewusst verschiedene Kunstformen zusammenführt und damit immer wieder neue Zugänge zu Kultur schafft.

Besonders prägend sind auch Kunstausstellungen, die regelmäßig Teil des Jahresprogramms sind. Ergänzt werden sie durch Kulturfahrten, mit denen der Verein den Blick über Oberviechtach hinaus öffnet. So verbinden die Freunde der Kunst Oberviechtach e.V. lokale kulturelle Arbeit mit Impulsen aus anderen Orten.

Gerade in einer kleineren Stadt übernimmt der Verein damit eine wichtige Rolle als Veranstalter, Begegnungsort und Motor des Kulturlebens. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website unter www.freunde-der-kunst.de.

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Info

Kurzprofil: Freunde der Kunst Oberviechtach

  • Verein: Freunde der Kunst Oberviechtach e.V.
  • Ort: Oberviechtach
  • Kategorie: Kulturverein
  • Schwerpunkte: Kunst, Musik, Kleinkunst, Film, Kulturfahrten
  • Regelmäßige Formate: Ausstellungen, Konzerte, Filmabende
  • Website: www.freunde-der-kunst.de

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Die Texte von Karl Stumpfi (links) wurden kongenial ergänzt durch die Lieder von Jürgen Zach, Franz Schöberl (von links) (Bild: Heike Hagl)

Vier Unverdorbene begeistern bei musikalischer Lesung in Marktmühle

„Kaffeehaus-G´schichten” standen auf dem Programm der musikalischen Lesung mit den „Vier Unverdorbenen” im Kulturzentrum der Marktmühle, zu dem Monika Krauß, die Vorsitzende der Freunde der Kunst, die „Fangemeinde des Kleinkunstensembles” begrüßte. Mit dem Lied, „Samma heit in Vejchta, da Franz, da Klaus, da Karl und I”, stellten sich die drei Musiker mit Rezitator Karl Stumpfi musikalisch vor. Der literarische Teil des Abends begann mit einem Gedicht über den Bohnenkaffee, in dem sich Friedrich Schiller als Kaffee-Junkie outete. Die Geschichte des Wiener Kaffeehauses gab Einblicke in einen Ort, der als „Keimzelle öffentlicher Meinungsbildung” betrachtet wurde. Alle möglichen Sorten des Kaffees, vom Einspänner und Verlängerten über den Großen Schwarzen bis hin zum Franziskaner, reichte das „Einmaleins des Wiener Kaffees”. Dass der „Melange” nach behördlicher Anordnung nur zu bestimmten Tageszeiten serviert werden durfte, kam in der Satire von Anton Kuh heraus. Kaffeehaus-Regeln und Kaffeehaus-Originale ergänzten das Programm, das mit Liedern wie „Kaffee versus Bier” von La Brass Banda, dem Cafe-Mozart-Walzer, dem Lied von der Reblaus und „Der Kaffee ist fertig” von Peter Cornelius kongenial ergänzt wurde. Der musikalische Part von Klaus Götze, Franz Schöberl und Jürgen Zach gipfelte in dem mitreißenden Cover von Rainhard Fendrich mit dem Titel, „Haben Sie Ovi schon bei Nacht gesehen” aus der Feder von Jürgen Zach. Mit großem Applaus wurden die „Vier Unverdorbenen” aus Neunburg, die bereits mehrfach im Kulturzentrum mit musikalischen Lesungen auftraten, verabschiedet.
Staatstheater Regensburg (Bild: Anne Gierlach)

Vereinsausflug Freunde der Kunst e.V. Oberviechtach nach Regensburg

Zum diesjährige Vereinsausflug vom Verein Freunde der Kunst e.V. Oberviechtach konnten die 50 Teilnehmer bequem mit dem Bus nach Regensburg fahren. Am Programm standen der Besuch mit Führung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie und die Oper Rigoletto im Staatstheater. Im KOG wurde in zwei Gruppen durch die Dauerausstellung „WOHER KOMMEN WIR,WOHIN GEHEN WIR” geführt. Nachdem 1966 die Stiftung „Kunstforum Ostdeutsche Galerie” gegründet wurde, wird das kulturelle Erbe der „Deutschen im östllichen Europa” erforscht und bewahrt. Sehr bekannte Künstler u.a.Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Max Pechstein sind in diesem sehenswerten Museum zu bewundern.. Im Eingangsbereich entstand 2006 von der Künstlerin Magdalena Jetelova eine Installation aus vier schiefen mit (inzwischen verblasstem) roten Teppich bezogenen Säulen. Nach einer Stunde Pause konnten die Besucher um17.30 Uhr im Foyer des Neuhaussaales die Einführung zur Oper Rigoletto um das Melodrama in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813-1901)hören. Sein Librettist Piave schrieb die Texte nach einer Vorlage von Victor Hugo, Uraufführung war 1851 in Venedig. Rigoletto, als Hofnarr beim vergnügungssüchtigen Herzog von Mantua, verspottet die Gesellschaft am Hofe und einen Vater, dessen Tochter vom Herzog entehrt wurde. Dieser verflucht den Herzog und Rigoletto, Der Fluch ängstigt den Narren sehr und daraufhin versteckt er seine Tochter Gilda in seinem Haus. Vorher haben sich der Herzog und Gilda bereits in einer Kirche gesehen und ineinander verliebt. Höflinge halten sie fälschlicherweise als die Geliebte von Rigoletto und entführen sie in den Hof des Herzogs, der sie verführt. Rigoletto will aus Rache den Herzog töten lassen. Gilda erfährt davon, verkleidet sich als Mann und wird vom Mörder fälschlicherweise als Herzog verkannt und getötet. Gilda hat aus Liebe ihr Leben für den Herzog geopfert. Rigoletto findet seine im Streben liegende Tochter in dem Sack, den er für den Herzog bestimmt hatte. So zieht sich das Thema Fluch von Anfang bis Ende hörbar in der Musik. Das Orchester unter musikalischer Leitung von Lucia Birzer, sowie die Sängerinnen und Sänger mit dem Opernchor waren ein absoluter Hörgenuss. Bei der Heimfahrt war man sich durchweg einig- es war ein wunderbarer Vereinsausflug.
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