Zum diesjährige Vereinsausflug vom Verein Freunde der Kunst e.V. Oberviechtach konnten die 50 Teilnehmer bequem mit dem Bus nach Regensburg fahren. Am Programm standen der Besuch mit Führung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie und die Oper Rigoletto im Staatstheater. Im KOG wurde in zwei Gruppen durch die Dauerausstellung „WOHER KOMMEN WIR,WOHIN GEHEN WIR” geführt. Nachdem 1966 die Stiftung „Kunstforum Ostdeutsche Galerie” gegründet wurde, wird das kulturelle Erbe der „Deutschen im östllichen Europa” erforscht und bewahrt. Sehr bekannte Künstler u.a.Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Max Pechstein sind in diesem sehenswerten Museum zu bewundern.. Im Eingangsbereich entstand 2006 von der Künstlerin Magdalena Jetelova eine Installation aus vier schiefen mit (inzwischen verblasstem) roten Teppich bezogenen Säulen. Nach einer Stunde Pause konnten die Besucher um17.30 Uhr im Foyer des Neuhaussaales die Einführung zur Oper Rigoletto um das Melodrama in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813-1901)hören. Sein Librettist Piave schrieb die Texte nach einer Vorlage von Victor Hugo, Uraufführung war 1851 in Venedig. Rigoletto, als Hofnarr beim vergnügungssüchtigen Herzog von Mantua, verspottet die Gesellschaft am Hofe und einen Vater, dessen Tochter vom Herzog entehrt wurde. Dieser verflucht den Herzog und Rigoletto, Der Fluch ängstigt den Narren sehr und daraufhin versteckt er seine Tochter Gilda in seinem Haus. Vorher haben sich der Herzog und Gilda bereits in einer Kirche gesehen und ineinander verliebt. Höflinge halten sie fälschlicherweise als die Geliebte von Rigoletto und entführen sie in den Hof des Herzogs, der sie verführt. Rigoletto will aus Rache den Herzog töten lassen. Gilda erfährt davon, verkleidet sich als Mann und wird vom Mörder fälschlicherweise als Herzog verkannt und getötet. Gilda hat aus Liebe ihr Leben für den Herzog geopfert. Rigoletto findet seine im Streben liegende Tochter in dem Sack, den er für den Herzog bestimmt hatte. So zieht sich das Thema Fluch von Anfang bis Ende hörbar in der Musik. Das Orchester unter musikalischer Leitung von Lucia Birzer, sowie die Sängerinnen und Sänger mit dem Opernchor waren ein absoluter Hörgenuss. Bei der Heimfahrt war man sich durchweg einig- es war ein wunderbarer Vereinsausflug.