Eine gute Idee spricht sich herum – besonders dann, wenn sie Menschen zusammenbringt und den Alltag ein Stück leichter machen kann. Seit über zehn Jahren zeigt GeHiH e. V. (Gemeinschaft Generationen Hand in Hand e.V.), wie gegenseitige Unterstützung funktionieren kann. Das Prinzip ist einfach: Wer heute anderen hilft, kann später selbst Hilfe in Anspruch nehmen. So entsteht eine Gemeinschaft, in der Geben und Nehmen zusammengehören und Menschen füreinander da sind. Dieses Konzept stellte Elisabeth Gottsche nun auch im Markt Kohlberg vor. Der Bürgermeister Gerhard List und die anwesenden Interessierten zeigten sich aufgeschlossen gegenüber der Idee und den Erfahrungen, die GeHiH e.V. in den vergangenen Jahren gesammelt hat. Dass der Gedanke auf Interesse stößt, zeigte sich bereits am selben Abend: Erste Anwesende erklärten sich bereit, künftig als Helfer mitzuwirken. Ein schöner erster Schritt, der zeigt, dass auch in Kohlberg Interesse daran besteht, das Miteinander vor Ort zu stärken. Die Erfahrungen von GeHiH e.V. machen deutlich, dass es sich lohnt, auf bewährte Ideen aufzubauen und sie für die eigene Gemeinde weiterzuentwickeln. Denn gegenseitige Hilfe lebt davon, dass Menschen sich einbringen und gemeinsam etwas bewegen. Vielleicht ist auch in Kohlberg der Grundstein für eine Gemeinschaft gelegt, in der Generationen Hand in Hand gehen.