Mit einem festlichen Gottesdienst feierten am Donnerstag, 2. Juli, am Festtag Mariä Heimsuchung, 55 junge Christen aus der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/WN mit den Exposituren Störnstein und Wilchenreuth in der Stadtpfarrkirche St. Georg die Firmung. Das Sakrament spendete Weihbischof Dr. Josef Graf. Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe und Gemeindereferentin Claudia Stöckl hatten die 29 Jungen und 26 Mädchen in den zurückliegenden Monaten auf den großen Tag vorbereitet, an dem sie den Glauben bekräftigen und einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Christsein vollziehen. Für Stadtpfarrer Thomas Kopp war es eine große Ehre, den Weihbischof aus Regensburg als Firmspender in Neustadt begrüßen zu dürfen. An die Fünft- und Sechstklässler gewandt, sagte der Seelsorger: „Ihr werdet heute etwas Wunderbares empfangen. Jesus kommt selbst zu euch mit seinem Heiligen Geist!“ „Ich freue mich, dass ich hier sein darf“, drückte der Weihbischof den Jugendlichen seine Wertschätzung aus. In der Predigt zeigte er den Zusammenhang zwischen Taufe und Firmung auf. Mit der Firmung bestätigt der Firmling seine Taufe und bestärkt seine lebenslange Verbindung mit Gott und der Kirche. Mit dem „Amen“ gebe er seine Zustimmung zum Sakrament und hat so sein persönliches Pfingstfest. „Jesus schenkt dir seinen Heiligen Geist, und dieser will dann in dir wirken.“ Schön wäre es, wenn der Firmling das Versprechen gibt, er geht mit Jesus weiter und will in der Pfarrei ein engagierter Christ sein. Zumindest sollten alle am Glauben festhalten. Und an die Paten und Patinnen appellierte er, sie sollten auch nach der Firmung hinter ihrem Schützling stehen. Nachdem der Würdenträger den Heranwachsenden feierlich das Glaubensbekenntnis abgenommen hatte, spendete er ihnen das Firmsakrament. Dabei ließ er sich Zeit, um mit den Jugendlichen, aber auch mit den Paten ein paar Worte zu wechseln, ehe er die Formel „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ sprach, ein Kreuz mit Chrisam auf die Stirn der Jugendlichen zeichnete und ihnen die Hand auflegte. Die festliche Pontifikalmesse gestaltete Harald Bäumler an der Jann-Orgel mit neuen und auch traditionellen Liedern aus dem Gotteslob in zeitgemäßer Klanglichkeit. Heitere und nachdenkliche Solostücke zum Thema „Heiliger Geist“ ergänzten das musikalische Programm.