Ein lebendiger Musikabend erfüllte kürzlich das Auditorium der Franz-Grothe-Schule. Beim Vorspiel der Klavier- und Gitarrenklasse von Wolfgang Charanza präsentierten Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm mit klassischen, volkstümlichen und modernen Stücken. Die jungen Musikerinnen und Musiker zeigten dabei Mut, Spielfreude und bereits beachtliche musikalische Reife.
Den Auftakt gestaltete Phillipa Hoppe an der Gitarre. Mit „First Song“ von R. Tönnes und dem kraftvollen „Iron Core“ setzte sie gleich einen lebendigen Akzent. Johanna Ermer überzeugte am Klavier mit den kontrastreichen Stücken „Geradeaus“ und „Tanzparty“ von A. Drabon. Besonders der rhythmische Schwung kam beim Publikum gut an. Charmant und spielfreudig präsentierte sich das Gitarrenduo Clara Haschberger und Luise Neumann. Mit „Eine kleine Mi-Ma-Maus“ und „Die Bäckerei“ von A. Schumann sorgten sie für heitere Momente. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Wolfgang Charanza überraschten sie später mit einer Zugabe: „Lady in Black“ von Ken Hensley wurde begeistert aufgenommen.
Isabella Hoppe brachte mit „Das Osterhäschen“ von A. Schumann sowie der amerikanischen Volksweise „This Land is Your Land“ eine fröhliche Note in den Abend. Luise Hösl interpretierte die traditionellen Lieder „Row the Boat Ashore“ und „This Old Man“ melodisch und sicher.
Am Klavier zeigte Anton Seidl mit dem „Türkischen Marsch“ von A. Diabelli Mozartschen Esprit und stellte mit „Die Lok fährt weiter“ von A. Drabon eine weitere Facette seines Spiels vor. Veronika Staeck schuf mit „Sternennacht“ von V. Engel eine ruhige, klangvolle Atmosphäre.
Ein ambitioniertes Programm präsentierte Lina Goldbach mit einem Andante von E. Wagner sowie der „Symphonie mit dem Paukenschlag“ von J. Haydn in einer Bearbeitung von Noona. Felicia Müller überzeugte mit „Das Fohlen“ von J. Rupp und dem schwungvollen „Rondino“ von A. Diabelli.
Einen modernen Akzent setzte Gitarrist Ivan Kulachek mit „Fragile“ von Sting in der Bearbeitung von Langer. Den harmonischen Abschluss gestaltete Elisabeth Schieder mit „Nefeli“ von Ludovico Einaudi.
Das Publikum erlebte einen kurzweiligen Abend, der die breite musikalische Ausbildung der Klasse von Wolfgang Charanza eindrucksvoll zeigte. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutete das Vorspiel wertvolle Bühnenerfahrung und für die Zuhörer einen sympathischen Einblick in die musikalische Arbeit der Franz-Grothe-Schule.