Zum Volkstrauertag zogen Bürger nach dem Gottesdienst zum Mahnmal in der Ortsmitte. Bürgermeister Dietmar Schaller und Major Lars Pawlik erinnerten an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft und warnten vor Drohnen. Nach dem Gottesdienst, den Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer hielt, marschierten die Teilnehmer zum Mahnmal in der Ortsmitte. Angeführt wurde der Zug von der Pirker Blechmusi.
Am Mahnmal sprachen Bürgermeister Dietmar Schaller und Major Lars Pawlik von der Patenkompanie PzArtBtl 375 aus Weiden, während Soldaten die Mahnwache hielten. Die Pirker Blechmusi umrahmte die Feier würdevoll, unter anderem mit „Ich hatte einen Kameraden”. Patenschaft und Sicherheitslage im Fokus
Major Pawlik stellte die Patenschaft mit der heuer erfolgten Einweihung des Gedenksteines als besonderen Höhepunkt heraus. Zudem warnte er vor dem zunehmenden Einsatz von Drohnen, die – wie er betonte – „ein ernstes Sicherheitsrisiko für den Frieden darstellen”.
Bürgermeister Schaller mahnte in seiner Rede: „Nie wieder darf Unmenschliches über Menschlichkeit siegen. Der Volkstrauertag ermahnte uns, dagegen aufzustehen. Er rief uns auf, unsere Demokratie zu verteidigen – mit Herz, mit Verstand und mit Mut.” Kranzniederlegung und Dank an Helfer
Während die Nationalhymne erklang, erfolgte die Kranzniederlegung. Zum Schluss bedankte sich Schaller bei der Feuerwehr für die verkehrsrechtliche Absicherung sowie bei den vielen Fahnenabordnungen und der anwesenden Bevölkerung.