Ab Ostermontag waren Klaus Fiebig, Richard Pscherer und Bernhard Krannich aus Kemnath wieder selbst mit dem Auto in Bosnien unterwegs, um Hilfe und Unterstützung zu verschiedenen Heimen zu bringen und um dort zu erfahren, was gerade besonders wichtig ist. Im Gepäck hatten sie 7.500 Euro in bar.
Zuerst besuchten sie das Kinderheim Egipat in Sarajevo. Neben den Kindern, die fest hier leben, wird das Haus in naher Zukunft Kinder und Eltern beherbergen, die in einem nahegelegenen, modernen Therapiezentrum behandelt werden. Das Heim bekam 2.000 €.
Danach fuhren die drei weiter zum Altenheim in Vitez in Mittelbosnien. Schwestern des Ordens „Dienerinnen vom Kinde Jesu” betreiben es, die Kroatienhilfe Kemnath hilft hier schon seit etwa 20 Jahren. Wie überall in Bosnien hapert es an finanzieller Unterstützung durch den Staat. Hier gab es für dringend notwendige Hygieneartikel 1.500 €.
Dritte Station war das Dorf Gromiljak, ca. 40 km nordwestlich von Sarajevo. Schwestern des gleichen Ordens betreiben dort das Kloster Gromiljak. Auch das Kloster bekam 1.500 €, mit denen die Schwestern viele arme Leute in der Region unterstützen, die alleine nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll.
Letzte Station war das Altenheim in Domanovići. Die Kroatienhilfe kennt und unterstützt das Altenheim schon seit 25 Jahren. Die Kemnather beschlossen, den 50 Bewohnern mit 1.000 € für vier Wochen ein kleines Abendessen zu finanzieren. Weitere 1.500 Euro bekam das Heim, um damit Pellets für die Heizung des Heimes zu kaufen, weil diese im Sommer günstiger sind als im Winter.
Nach knapp fünf Tagen waren die Helfer der Kroatienhilfe wieder zu Hause.
Die ganze Arbeit der Kroatienhilfe wird seit Anbeginn nur von Spenden finanziert. Wer die Arbeit der Kroatienhilfe unterstützen will, kann dies am besten tun mit einer Geldspende auf das Konto der Kroatienhilfe bei der Sparkasse Opf. Nord mit der IBAN DE30 7535 0000 0000 0073 77. Bei Angabe der vollen Adresse gibt's natürlich eine Spendenquittung.