Ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Konzert präsentierten die Gitarrenklassen der Städtischen Sing- und Musikschule am Donnerstagabend im MAKkultur. Unter der Leitung von Ewa Cyran, Robert Hösl und Thomas Pitzl zeigten Schülerinnen und Schüler ihr musikalisches Können und boten dem Publikum ein breit gefächertes Programm.
Bereits zu Beginn wurde deutlich, wie vielseitig die Gitarre eingesetzt werden kann: Mit dem Stück „Stups, der kleine Osterhase“ von Rolf Zuckowski eröffneten die jüngsten Musikerinnen und Musiker den Abend und sorgten für ein erstes Lächeln im Publikum. Es folgten Beiträge aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen – von traditionellen Melodien bis hin zu klassischen Werken.
Auch solistische Darbietungen zeigten die individuellen Fortschritte der Schülerinnen und Schüler. Bekannte Stücke wie „Amazing Grace“ oder „Nassau Bound“ sorgten für Wiedererkennung und unterstrichen die stilistische Bandbreite des Abends.
Neben klassischen Etüden und Charakterstücken fanden sich auch moderne und populäre Titel im Programm: Mit „He`s a Pirate“ aus „Fluch der Karibik“ oder „The Kick & School`s out“ bewiesen die jungen Gitarristinnen und Gitarristen ihr Gespür für Rhythmus und Ausdruck. Besonders hervorzuheben ist dabei die große Bandbreite an Alters- und Leistungsstufen, die das Konzert lebendig und abwechslungsreich gestaltete.
Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des Gitarrenensembles, das mit Stücken wie „Unter den Sternen“, „Nachdenklich“ und „Jazzwalter“ sowie einer schwungvollen „Tarantella“ den Konzertabend abrundete. Das Zusammenspiel zeigte eindrucksvoll, wie gemeinsames Musizieren verbindet und musikalisch wachsen lässt.
Das Publikum dankte den Mitwirkenden mit herzlichem Applaus und würdigte damit die intensive Vorbereitung und das Engagement aller Beteiligten. Das Konzert machte einmal mehr deutlich, welch wichtige Rolle die musikalische Ausbildung an der Musikschule für die kulturelle Vielfalt in der Region spielt.