Im Rahmen der Verkehrserziehung nahmen die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen am 7. Juli 2026 an der Aktion „Toter Winkel“ teil. Ziel der Veranstaltung war es, das Bewusstsein der Kinder für Gefahren im Straßenverkehr zu schärfen und sie für ein umsichtiges und verantwortungsbewusstes Verhalten zu sensibilisieren.
Mithilfe eines Lastkraftwagens erhielten die Kinder einen eindrucksvollen Einblick in die eingeschränkten Sichtverhältnisse aus der Perspektive einer Lkw-Fahrerin beziehungsweise eines Lkw-Fahrers. Besonders anschaulich wurde dabei deutlich, dass Personen trotz moderner Spiegeltechnik in bestimmten Bereichen für den Fahrer nicht sichtbar sind. Die Möglichkeit, selbst im Führerhaus Platz zu nehmen, machte diese Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler unmittelbar nachvollziehbar.
Die praxisnahe Aktion vermittelte den Kindern wichtige Erkenntnisse für ihren Alltag im Straßenverkehr. Sie lernten, warum ausreichender Abstand zu großen Fahrzeugen lebenswichtig ist, welche Bereiche rund um einen Lkw besonders gefährlich sein können und wie sie durch umsichtiges Verhalten ihre eigene Sicherheit erhöhen.
Gerade das eigene Erleben machte die theoretischen Inhalte der Verkehrserziehung greifbar und nachhaltig. Die Kinder konnten ihr Wissen unmittelbar mit praktischen Erfahrungen verknüpfen und entwickelten ein besseres Verständnis für die Perspektive von Lkw-Fahrerinnen und -Fahrern. Solche handlungsorientierten Lernangebote leisten einen wertvollen Beitrag dazu, Gefahren frühzeitig zu erkennen und das Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr zu stärken.
Die Aktion wurde vom Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT) e. V. in Zusammenarbeit mit dem Transportunternehmen Hirsch durchgeführt und ergänzte den Verkehrserziehungsunterricht der Schule auf anschauliche Weise.