Kürzlich lud die Schützengesellschaft Concordia zum 113 Nussschießen ins Schützenheim an der Gesteinerstraße ein. Vorsitzender Martin Dietz berichtete, dass das traditionelle Nussschießen noch immer unter den gleichen Modalitäten wie zu Beginn des Nussschießens stattfindet. Alljährlich zum Dreikönigstag, am 6. Januar findet diese Traditionsveranstaltung der Concordia Schützen statt. Zu Beginn wurde das traditionelle Nussschießen im Vereinslokal von Martin Neumann, der Vorgängergastwirtschaft von Karl Schaumberger, beim Kouhlenzen ausgetragen. Erst um 1980 wechselte man dann ins Vereinsheim an der Gesteinerstraße. Wie zum Beginn, wird hierzu ein ausgedienter Christbaum mit Wallnüssen, die mit einer versteckten Nummer versehen sind und farblich sichtbar gemacht werden behängt. 120 Nüsse waren diesmal vom Baum zu schießen. Wie seit jeher, begann das Nussschießen traditionell pünktlich um 12.00 Uhr mit dem ersten Schuss auf die erste Nuss. Dabei mussten die Teilnehmer ein gutes Auge und eine ruhige Hand unter Beweis stellen. Der Ansturm auf die Nüsse war um 15.00 Uhr beendet. Bei der abendlichen Siegerehrung warteten die Teilnehmer am Nussschießen mit großer Spannung auf die Verkündigung der Ergebnisse.
Vorsitzender Martin Dietz hieß im vollbesetzten Schützenheim zunächst die zahlreichen Teilnehmer und eine Reihe von Ehrengästen am 113 Nussschießen willkommen. Eingangs bedankte er sich bei seinen Helferstab für die gute Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Veranstaltung. Anschließend schritt er zur ersehnten Preisverteilung. Die begehrte Wallnuss mit der Nummer 1 schoss Patrick Aizetmüller ab, auf dem zweiten Platz folgte Otto Seitz und Jakob Wohlrab hatte die Nuss mit der Nummer drei gekonnt vom Baum abgeschossen. Die bestplatzierten Teilnehmer des Nussschießens hatten die Qual der Wahl bei der Auswahl der wertvollen Sachpreise.