Die Regensburg-Baskets wollen am kommenden Samstag um 19 Uhr zum „Schaulaufen“ in der Weidener Mehrzweckhalle das letzte Saisonspiel ebenfalls für sich entscheiden. Das Weidener Wolfpack versucht aber trotzdem, dem bereits feststehenden Aufsteiger doch noch zwei Punkte abzujagen. Einfach wird es nicht, da es auch diesmal große Fragezeichen um den Einsatz von Spielern gibt. Zwar ist Benjamin Pradenas vom Heimaturlaub in Chile wieder zurück, auch Oldie Michael Meier hat sich zurückgemeldet. Der Langzeitverletzte Flo Gebert wird wohl wieder nicht auflaufen können. Wie es mit Laszlo Jahrsdörfer und Matvii Moliashchyi aussieht, wird sich erst unter der Woche entscheiden. Wie beim nachgeholten Hinspiel am 14. Februar in Regensburg kann es sein, dass Coach Waldhauser wieder nur eine Rumpftruppe zur Verfügung steht. In Regensburg hatten die acht Spieler das Nachsehen, vor allem wegen der Treffsicherheit der Oberpfälzer Hauptstädter von der Dreierlinie. Hier glänzte vor allem der Ex-Profi Santiago Duhalde mit fünf der insgesamt zwölf Dreipunktewürfe. Weiden dagegen traf nur zweimal von der 6,75 Meter entfernten Linie. Am Valentinstag hielt man bis zur Halbzeit gut mit und führte sogar mit 45:44, dann ging aber die Luft aus und das Spiel wurde zu deutlich mit 80:96 verloren.
Daher lautet die Devise der Weiden-Baskets: eine gute Wurfauswahl und eine bessere Trefferquote, dann kann man den haushohen Favoriten zumindest ärgern. Auf die Platzierung in der Tabelle hat das Spiel keine Auswirkung, Regensburg bleibt Erster und Weiden gesicherter Achter.
Für die Zuschauer wird es bestimmt wieder viele schöne Aktionen geben, und das Team würde sich über zahlreiche Unterstützung der Fans freuen. Wahrscheinlich werden aus Regensburg auch mehr Zuschauer anreisen, da sie die Meisterschale von der Verantwortlichen des BBV, Christina Ringer, überreicht bekommen werden.
Somit kommt eine altbekannte Größe des Weidener Basketballs wieder mal nach Hause. Christina hat mit ihrer Schwester Anna sowohl die Basketballstiefel geschnürt als auch bei unzähligen Heimspielen gemeinsam das Kampfgericht gestellt. Heute ist sie auch noch bei den FC-Bayern-Basketballern regelmäßig am Kampfgerichtstisch tätig.
Der Eintritt ist, wie jedes Mal in dieser Saison, frei, und die TB-Weiden-SEC-Baskets würden sich über einen würdigen Rahmen freuen.