Für das Spiel in Tegernheim schnürten sowohl Michl Meier als auch der Coach Daniel Waldhauser erneut ihre Basketballstiefel. Für Meier, der ab und zu in der zweiten Mannschaft aushilft, war es nach vielen Jahren mal wieder ein Spiel in der ersten Herrenmannschaft. In den 90er-Jahren hat er in der zweiten Bundesliga beim TB Weiden gespielt und am Sonntag war er sogar in der sogenannten „starting five“. Auch wenn die Luft nicht mehr ganz so gut ist wie früher, konnte der mittlerweile 56-jährige Meier die Mannschaft souverän unterstützen. Vor allem durch seine Größe, mit über zwei Metern, beeindruckte er den Gegner. Waldhauser selbst musste nur für etwas mehr als vier Minuten auf das Parkett.
Tegernheim kam besser ins Spiel und konnte im ersten Viertel sogar einen 13-Punkte-Vorsprung herausspielen. Vor allem die Trefferquote jenseits der Dreierlinie war äußerst ausbaufähig. Im zweiten Viertel konnte das Wolfpack dann die Partie drehen und gewann dieses mit 25:17. Somit ging man mit einer hauchzarten Führung von 31:30 in die Halbzeitpause.
Das entscheidende Viertel war dann das dritte, hier konnten die Weidener den Gastgeber auf nur sechs Punkte halten und selbst 32 erzielen. Im letzten Spielabschnitt nahm dann das Team den „Fuß vom Gas“ und verlor dieses mit 35:24. Hätte man konzentriert weitergespielt und auch mehr als Team agiert, wäre ein dreistelliger Score möglich gewesen. Trotzdem sieht Waldhauser es als sehr positiv, dass fünf Spieler zweistellig scorten. Vor allem gefeiert wurden vom mitgereisten Publikum die Dreier von Tobi (Kobie) Welzl (in Summe vier) und Josh Ruffing mit zwei erfolgreichen Dreiern.
Damit sollte man definitiv gesichert in der Bayernliga verbleiben und ist gut gerüstet für das nächste Heimspiel in Weiden am 28. März gegen Landshut.
In Tegernheim spielten Daniel Bost (36 Punkte/3 Fouls), Rene Deinlein (12/1), Chris Hill (13/5), Paul Kreutzmeier (12/3), Michael Meier (0/4), Josh Ruffing (7/2), Paul Schmidt (0/1), Daniel Waldhauser (3/2) und Tobias Welzl (12/4).