Was bedeutet eigentlich unsere Taufe? Und warum machen wir beim Beten das Kreuzzeichen? Diesen Fragen gingen die Vorschulkinder der drei Kinderhäuser Tausendfüßler, Kinderhaus St. Michael und Waldwichtel bei einer lebendigen Tauferinnerungsfeier auf den Grund. Eingeladen hatte der Sachausschuss Ehe, Beziehung und Familie.
Im Ministrantenheim wartete zunächst ein ganz besonderer „Geheimcode“ auf die Kinder: das Kreuzzeichen. Gemeinsam entdeckten sie, was dahintersteckt. Die Hand jeweils an der Stirn erinnert an Gott, den Vater, der an uns denkt, am Herz an Jesus, der uns liebt, und an den Schultern an den Heiligen Geist, der uns hilft, an andere zu denken und Nächstenliebe zu leben.
Anschließend wurde es richtig lebendig: Die Kinder hörten die Geschichte von der Taufe Jesu durch Johannes. Mit bunten Tüchern verwandelten sie den Raum in eine Landschaft und stellten die Geschichte mit Puppen nach. So konnten sie selbst Teil der Erzählung werden und die Geschichte mit allen Sinnen erleben.
Danach machten sich die Kinder auf den Weg in die Kirche. Dort wartete bereits Stadtpfarrer Thomas Vogl auf sie. Mit viel Anschaulichkeit erklärte er die verschiedenen Zeichen der Taufe: das Chrisamöl, das Weihwasser, das weiße Taufkleid und die Taufkerze. Besonders spannend war es für die Kinder, selbst eine brennende Kerze in den Händen zu halten und sie gemeinsam zum Altar zu tragen.
Zum Abschluss versammelten sich alle um den Altar und Pfarrer Vogl spendete den Kindern seinen Segen.
Mit vielen neuen Eindrücken und der Erinnerung daran, dass jeder Mensch von Gott geliebt und begleitet wird, ging ein abwechslungsreicher und besonderer Vormittag zu Ende.