Im Rahmen des Patroziniums der Pfarrkirche Brand fand ein grandioses Konzert für Orgel und Trompete statt. In seiner Begrüßung bezeichnete KFK-Vorsitzender Bertram Nold die Musik als Brücke zwischen Himmel und Erde, zwischen Tradition und Geschichte, sowie zwischen den Menschen, die sich an diesem Festtag versammelt hatten. Das Konzert gestalteten Georg Schäffner, Organist der Basilika Gößweinstein, und Professor Christoph Braun von der Hochschule für Musik Nürnberg. Bertram Nold dankte beiden Künstlern für ihre intensive Vorbereitung und die kurzfristige Umplanung nach dem Ausfall des ursprünglich vorgesehenen Trompetensolisten. Den Auftakt bildete das festliche Concerto D-Dur op. 6 Nr. 15 von Johann Valentin Rathgeber in einer Bearbeitung für Trompete und Orgel von Georg Schäffner. Mit strahlenden Trompetenklängen und farbenreicher Orgelbegleitung setzte das Werk einen glanzvollen Akzent zum Patrozinium. Ein Höhepunkt des Programms war Johann Sebastian Bachs „Toccata, Adagio und Fuge“ C-Dur BWV 564. Die virtuose Toccata mit ihrem eindrucksvollen Pedalsolo, das ausdrucksvolle Adagio und die monumentale Fuge zeigten die ganze Vielfalt von Bachs Orgelkunst. Mit „Jesus bleibet meine Freude“ erklang anschließend eines der bekanntesten Werke Bachs und sorgte für Momente der Ruhe und Besinnung. Es folgten die Choralvorspiele zu „Meinen Jesum laß ich nicht“ und „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ aus Max Regers opus 67. Sie verdeutlichten eindrucksvoll die Verbindung von romantischer Klangsprache und kirchenmusikalischer Tradition. Den festlichen Schlusspunkt setzte die Fanfare für Orgel von Nicolas Jacques Lemmens, der Schäffner eine Trompetenstimme hinzugefügt hatte. Zum gemeinsamen Abschluss sang die Gemeinde „Großer Gott, wir loben dich“ in einer kunstvollen Orgelfassung von Georg Schäffner mit Erweiterung durch eine Trompetenstimme des Organisten. Langanhaltender Applaus dankte den beiden Künstlern für ein musikalisch anspruchsvolles und stimmungsvolles Konzert.