Waldjugend beim Ausschneiden der Fichten im Moor. (Bild: Walter Seltmann)

Einsatz fürs Hochmoor am Schneeberg

Nach ein paar Jahren Pause waren wir abermals Mitte Juni zu Besuch auf einer Hütte am Schneeberg. An der Hütte angekommen inspizierten wir alle gleich die Räumlichkeiten und fühlten uns in der Hütte auch gleich wieder wie zuhause. Leider regnete es den ganzen restlichen Tag und unser geplanter Ausflug zur Tierbeobachtung fiel ins Wasser. Den restlichen Abend verbrachten wir mit Spielen in der Hütte. Am nächsten Morgen hieß es in aller Früh aufstehen, da für diesen Vormittag ein Forsteinsatz auf dem Programm stand. Zum Glück regnete es nicht mehr und es schien wieder die Sonne. Unter der Anleitung des zuständigen Revierleiters Stefan Oettle wollten wir eine Biotoppflegemaßnahme in einem Hochmoor am Schneeberg durchführen. Unser Arbeitseinsatz galt vor allem den moortypischen Pflanzen. Hierbei mussten wir die Fichten aus der Moorfläche herausschneiden. Durch unseren Einsatz wollten wir Beerenkräuter wie z. B. die Moosbeere, aber auch den Sonnentau, das Wollgras und die Torfmoose fördern. Die Arbeit war ganz schön anstrengend, da, um die Fläche frei zu bekommen, alle Bäume bis über den Rand des Moores getragen werden mussten. Gegen Mittag hatten wir eine ganze Menge geschafft und erschöpft und zerstochen von den vielen Mücken steuerten wir die Hütte an. Nach einer Stärkung und Ruhepause wanderten wir hinauf zum Gipfel des Schneeberges, um die Aussicht vom dortigen Aussichtsturm „Backöfele“ über das Fichtelgebirge zu genießen. Zum Abend kochten wir gemeinsam Gulasch und ließen den Abend wieder mit ein paar Spielen ausklingen.

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