Von links nach rechts: Herrn 1. Bgm. Neuß, Herr Günter Grüner, Frau Sieglinde Lehner, Frau Helga Nittmann, 1. Vors. Frau Heidi Deinlein, Frau Elsa Sommer, Frau Elisabeth Lehner, Frau Maria Graf, Frau Johanna Mutzbauer, Herr Horst Popp und Herr Kurt Schaller. (Bild: Anna Suft)

Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Auerbach

Die 1. Vorsitzende Heidi Deinlein begrüßte die Anwesenden auch als stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende. Sie gab bekannt, dass der Ortsverband Auerbach derzeit 690 Mitglieder hat. Die Mitgliederzahlen beim VdK steigen immer weiter. Sie sprach die Probleme der heutigen Zeit an. Gerade in der heutigen Zeit ist deshalb ein starker VdK wichtiger denn je. Das Engagement der ehrenamtlichen Mitglieder ist das Fundament des Verbandes. Es gibt zurzeit auch eine Debatte über den Sozialstaat. Der VdK macht unmissverständlich klar, dass Reformen nicht zu Kürzungen bei den Schwächsten führen dürfen. Nicht der Sozialstaat sei das Problem, sondern eine ungerechte Verteilung der finanziellen Lasten. Weiter sprach sie an, dass sich der VdK dafür einsetzt, dass alle Erwerbstätigen in die Rentenversicherung einzahlen und auch in die Pflegeversicherung. Pflegebedürftige und Pflegende brauchen mehr Unterstützung. Würdige Pflege muss überall gewährleistet werden. Der VdK mischt sich auf allen politischen Ebenen sozialpolitisch ein – für soziale Gerechtigkeit, eine faire Steuerpolitik, eine solidarische Pflege- und Gesundheitsversorgung, gute Arbeit, Inklusion und Teilhabe und eine menschenwürdige Absicherung für alle. Erster Bürgermeister Neuß dankte der 1. Vorsitzenden und den Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement. Der VdK ist eine ganz starke Gemeinschaft geworden. Ihm wäre es aber lieber, wenn man den VdK nicht so brauchen würde. Er hofft, dass verschiedene Maßnahmen wie zum Beispiel Wohnanlagen für Senioren auch bald umgesetzt werden können. Deinlein dankte Erstem Bürgermeister Neuß für die gute Zusammenarbeit. Er hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen des VdK, zum Beispiel Barrierefreiheit beim Friedhof oder auch das Trauercafé. Arthur Schriml sprach die Themen „Aktivrente“ und Minijobs an. Er wies darauf hin, dass man bei Erreichen der jeweiligen Regelaltersgrenze seit dem 1. Januar 2026 mit der Aktivrente bis zu 2.000 Euro steuerfrei zur Rente dazu verdienen kann. Sozialabgaben wie Kranken- und Pflegeversicherung fallen dabei aber an. Der Lohnsteuervorteil gilt ausschließlich für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen (nicht Landwirte, Beamte, Freiberufler usw.). Minijobber können ab 1. Juli 2026 ihre Befreiung von der Rentenversicherungspflicht erstmals wieder rückgängig machen. Sie zahlen dann zwar etwas mehr Geld ein, erhalten dafür aber vollwertige Rentenansprüche. Deinlein gab einen Überblick für die im Jahr 2026 geplanten Aktivitäten. Ehrungen: Für 15-jährige Mitgliedschaft wurden Sieglinde Lehner, Helga Nittmann, Elsa Sommer, Gabriele Lohner, Maria Graf und Horst Popp geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt Elisabeth Lehner, Johanna Mutzbauer und Günter Grüner, für 30-jährige Mitgliedschaft Kurt Schaller. Die Geehrten erhielten eine Urkunde, eine Ehrennadel und ein kleines Geschenk. Erster Bürgermeister Neuß und der stellvertretende Vorsitzende Arthur Schriml ehrten auch die 1. Vorsitzende Heidi Deinlein für ihre 25-jährige Mitgliedschaft beim Ortsverband Auerbach. Schriml dankte Deinlein für ihr großes Engagement und betonte, dass sie das Gesicht des Ortsverbandes Auerbach ist.

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